Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Miss-Germany-Wahlen als woke Shitshow: Wer schön ist, gewinnt nicht. Heute kommt es auf «Diversity» und «Personality» an

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen es bei Schönheitswettbewerben auch tatsächlich um Schönheit ging?

Gut, ehrlicherweise ist das in einem Grossteil der Länder nach wie vor der Fall. In Deutschland hat man diese Zielsetzung jedoch seit einigen Jahren zugunsten einer woken Ideologie abgeschafft. Wichtiger als das Aussehen der Anwärterinnen auf den Titel der Miss Germany ist nun die «Personality».

PHILIPP VON DITFURTH / KEYSTONE
Miss-Germany-Wahlen als woke Shitshow: Wer schön ist, gewinnt nicht. Heute kommt es auf «Diversity» und «Personality» an
PHILIPP VON DITFURTH / KEYSTONE

Und weil in der Vorstellung irgendwelcher linken Gesellschaftsutopisten nur mittelmässig aussehende Frauen, die irgendwelche «Diversity»-Kriterien erfüllen, «Personality» haben, wurde die herausragend schöne Frau kurzerhand gecancelt.

Dabei liegt es mir fern, mich über das Aussehen der Kandidatinnen auszulassen. Ich würde mir auch nie anmassen, irgendeine von ihnen als «hässlich» zu bezeichnen. Missen oder Models sind sie trotzdem nicht.

Und genau das ist es, was mich stört. Wenn ich mir eine Miss-Wahl anschaue, dann möchte ich einen Wettbewerb zwischen den (optisch) schönsten Frauen des Landes sehen. Wenn ich Lieschen Müller sehen will, kann ich auch den Bus zum örtlichen Aldi nehmen. Bei der Fussball-Weltmeisterschaft würde ja auch niemand auf die Idee kommen, irgendwelche Kreisliga-Vereine gegeneinander antreten zu lassen.

Mich stört die linke Neidkultur dahinter. Die ewige Gleichmacherei. Der Kampf gegen alles Schöne, Ästhetische, Herausragende. Niemand darf mehr hübscher, besonderer sein als andere. Sicherlich haben wir wichtigere Probleme als irgendeine Miss-Wahl, aber auch in den vermeintlich kleinen Dingen zeigt sich der grosse Kulturkampf, den Links seit Jahren gegen alles führt, was die westlichen Gesellschaften einst gross gemacht hat. Wettbewerb, Leistung – alles böse und von gestern. Aber «Diversity» ist kein Wert an sich. Schon gar nicht, wenn die Vorstellung davon am woken Reissbrett kreiert wird.

Nichts ist langweiliger als Mittelmass und «Vielfalt», die keine ist. Auswendig gelernte Reden über «Female-Empowerment» von Kandidatinnen, bei denen man in heutigen Zeiten erst einmal checken muss, ob da nicht zwischen den Beinen noch ein Penis baumelt, sind kein Ausdruck von «Personality», sondern das exakte Gegenteil davon. Sie sind Zeugnis einer Gesellschaft, in der grosse Teile noch immer stromlinienförmig einem Zeitgeist hinterhecheln, der seinen Zenit längst überschritten hat.

Jede blonde «biodeutsche» Miss Germany wäre vor diesem Hintergrund ein grösserer Akt feministischer Rebellion als alles, was einem derzeit bei dieser woken Shitshow geboten wird.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.