In ihrem Essay zerlegt die Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk das gängige Bild weiblicher Sexualität. Sie zeigt: Frauen begehren. Nicht trotz, sondern wegen ihrer Selbstbestimmung. Doch viele verdorren an der Seite von -Männern, die das Feuer nicht halten können. Zwischen -jüdischer Mystik, Philosophie und moderner Paartherapie führt der Text durch eine Kulturgeschichte des Begehrens – und rechnet ab mit einem Feminismus, der Lust mit Gefahr verwechselt. Eine kluge, klare, -radikale Gegenrede zur Idee der passiven Frau. Seite 16
Instagram/Mirna Funk
Frank Urbaniok, gebürtiger Deutscher und heute angesehener Zürcher Psychiatrieprofessor, legt mit «Schattenseiten der -Migration» ein Buch von brennender Aktualität vor. Seit über dreissig Jahren erforscht er die -Tiefen menschlicher Gewalt. Nun beschäftigt er sich mit den Schwächen der deutschen Zuwanderungspolitik. Im Gespräch mit der -Weltwoche fordert er eine «-intelligente Migrationswende» – eine Politik, die -Chancen fördert, aber die Schattenseiten nicht ausblendet. Und damit meint er: überproportionale Kriminalität, kulturelle Spannungen, gefährdete Gesellschaftsstrukturen. -Urbaniok spricht über alarmierende Zahlen, soziale Prägungen und die ideologische Blockade, die eine faktenbasierte Debatte in der deutschen Öffentlichkeit verhindert. Seite 20
Manfred Spitzer ist einer der renommiertesten Psychiater und Neurowissenschaftler. Bis zu seiner Pensionierung war er Direktor der -psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen. Der breiten Öffentlichkeit ist er jedoch vor allem als streitbarer Autor zahlreicher Bestseller bekannt. In seinen -Büchern setzt sich Spitzer immer wieder kritisch mit den digitalen Medien auseinander und warnt eindringlich vor deren negativen Auswirkungen auf Gehirnentwicklung, -Lernen und Gesellschaft. Seine Thesen, etwa zur «Smartphone-Epidemie» oder zur «-digitalen Demenz», lösen regelmässig kontroverse -Debatten aus. Seite 24
Ohne Johann August Sutter wäre Kalifornien nicht das, was es heute ist: der Golden State. Das verrückte Leben des Schweizer Amerika--Pioniers, dessen Wirken auch zur Entstehung der kalifornischen Hauptstadt Sacramento -führte, verarbeitete der Schweizer Schriftsteller Blaise Cendrars vor genau hundert Jahren zu einem packenden Roman. In «Gold: Die fabelhafte Geschichte des Generals Johann August Sutter» beschrieb Cendrars 1925 nicht nur Weltgeschichte – er schrieb damit auch Weltliteratur. Mit Cendrars’ Buch im Gepäck ging unser Reporter Benjamin Bögli dem Vermächtnis -Johann Sutters (1803–1880) im Norden Kaliforniens nach. Er stellte fest, dass man heute von dem Jahrhundertschweizer nicht mehr schwärmt. Im Gegenteil: Es wird vor ihm gewarnt. Seite 38
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