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Minarett der Klimareligion: Wie das Windrad zum Symbol einer Bewegung wurde

Der Zeitgeist manifestiert sich nicht nur in Gehirnen, auch in Bauten. Ein Zeichen unserer Zeit, hochaufragend, unübersehbar, dominant, sind die Windräder, die in den letzten Jahren errichtet worden sind und in gewissen Weltgegenden wie Riesenpilze aus dem Boden schossen.

Manche, wie die Deutschen, sind da etwas eifriger, andere, wie die Schweizer, entwickeln etwas mehr Widerstand.

JAN WOITAS / KEYSTONE
ARCHIV - 12
JAN WOITAS / KEYSTONE

So oder so sind die Windräder längst zum Symbol einer Bewegung geworden: Sie sind die Minarette der Klimareligion. Sie stehen insbesondere im deutschen Sprachraum für die «Energiewende», für die Vorstellung, dass es guten und bösen Strom gebe, und dass der gute unter anderem aus Windrädern stamme und der böse aus Kernkraft, obwohl ja auch diese durchaus CO2-arm ist.

Als Symbol für die klimareligiöse Erweckung, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften erfasst hat, eignet sich das Windrad auch viel besser als etwa ein Sonnenkollektor – dafür spricht nur schon die Ästhetik. Mit diesen schwarzen Flächen ist nun wirklich kein Staat zu machen, schon gar kein Gottesstaat.

Künftige Historiker dürften die hysterischen und irrationalen Züge des Windrad-Booms auf Teufel komm raus betonen, aber welche Religion ist schon rational?

Wenn nicht alles täuscht, ist der Peak, der Höhepunkt der abendländischen Neo-Windrad-Kultur – Zeugen der ersten, der klassischen Zeit sehen wir heute beispielsweise noch in Holland – bereits vorbei. In der Schweiz will die Energiewende-Regierung sich von der Wende wieder abwenden und Atomstrom wieder erlauben.

In den Vereinigten Staaten von Amerika hat die Regierung Trump II eine Umklassierung des CO2, dieses unheiligen Geistes der Klimareligion, vorgenommen: Es gilt nun nicht mehr als Gift, sondern als lebensnotwendig. Und das ist es ja auch.

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