Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Milliarden für Flüchtlinge: Merz will Rückführungen starten – und will Syrern bis zu 27.000 Euro zahlen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Milliarden für Flüchtlinge: Merz will Rückführungen starten – und will Syrern bis zu 27.000 Euro zahlen
Milliarden für Flüchtlinge: Merz will Rückführungen starten – und will Syrern bis zu 27.000 Euro zahlen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will mit der Rückführung syrischer Flüchtlinge beginnen. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) verhandelt laut der Bild-Zeitung mit den neuen Machthabern in Damaskus über künftige Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern. Seit dem Abschiebestopp 2012 sei kein einziger Syrer zwangsweise in sein Heimatland zurückgeführt worden.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Germany's Chancellor Friedrich Merz speaks with the media as he arrives for an EU Summit at the European Council building in Brussels, Thursday, Oct
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Um Ausreisen zu fördern, plant die Bundesregierung nun höhere Prämien für freiwillige Rückkehrer – nach dem Vorbild Dänemarks, wo pro Syrer bis zu 27.000 Euro gezahlt werden. Deutschland zahlt bislang 1000 Euro pro Person, maximal 4000 Euro pro Familie. Von Januar bis Oktober 2025 hätten 2869 Syrer mit staatlicher Unterstützung Deutschland verlassen, während im selben Zeitraum 20.735 neue Asylerstanträge gestellt wurden.

CDU-Aussenpolitiker Jürgen Hardt sagte der Bild-Zeitung: «Das dänische Modell kann Vorbild für Deutschland sein.»

Finanziell bleibt Migration eine grosse Belastung: Der Bund gab 2024 28,4 Milliarden Euro für flüchtlingsbezogene Ausgaben aus, die Länder weitere 6,7 Milliarden. Ökonom Wido Geis-Thöne vom Institut der deutschen Wirtschaft betonte, die Flüchtlingsmigration habe Deutschland bislang wirtschaftlich kaum vorangebracht – viele Geflüchtete lebten weiter von staatlichen Leistungen.

Insgesamt sind 225.000 Menschen ausreisepflichtig, doch nur rund 17.600 wurden in diesem Jahr tatsächlich abgeschoben. Die CDU-Regierung will die Zahl der Rückkehrer nun deutlich erhöhen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.