Der Bundestag hat das Rentenpaket der Regierung angenommen. Mit 319 Ja-Stimmen erreichte Merz die von ihm geforderte Kanzler-Mehrheit. Obwohl eine einfache Mehrheit gereicht hätte, wollte der Bundeskanzler prüfen, ob die Koalition geschlossen hinter ihm steht. 225 votierten dagegen, 53 enthielten sich.
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Das Rentenpaket selbst sieht vor, das Rentenniveau über 2031 hinaus bei 48 Prozent zu stabilisieren, wodurch Renten weiter im Gleichschritt mit den Löhnen steigen würden – finanziert durch höhere Belastungen für Steuerzahler und jüngere Generationen.
Zudem soll die betriebliche Altersvorsorge ausgeweitet werden, insbesondere für Beschäftigte in kleinen Betrieben und mit geringem Einkommen. Für vor 1992 geborene Kinder werden künftig sechs zusätzliche Monate Erziehungszeit angerechnet, was Eltern ab 2027 finanziell spürbar entlasten soll.
Ausserdem soll sich Arbeiten über das reguläre Rentenalter hinaus stärker lohnen: Geplant ist ein steuerfreier Hinzuverdienst von bis zu 2000 Euro monatlich.