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Merz im Wind: Gestern war Deutschlands Kanzler für grüne Rotoren in der Nordsee, heute bezeichnet er Windkraft als «Übergangstechnologie»

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Merz im Wind: Gestern war Deutschlands Kanzler für grüne Rotoren in der Nordsee, heute bezeichnet er Windkraft als «Übergangstechnologie»
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Hat Friedrich Merz auf Donald Trump gehört? Der hatte sich in Davos über Windenergie lustig gemacht. Jede Rotor-Umdrehung koste tausend Dollar; die Chinesen verkauften den nutzlosen Schrott händereibend an die Europäer.

Nun der Kanzler: Windenergie sei eine «Übergangstechnologie». Die Zukunft liege im Atom.

Schiesst Merz den grünen Klimawahn in den Wind? Was sagen der rote Koalitionspartner und die grünen Büchsenspanner dazu?

FRISO GENTSCH / KEYSTONE
ARCHIV - 13
FRISO GENTSCH / KEYSTONE

Gemach. Beim Kanzler zählt eher die Tagesform als ein Prinzip. Tatsächlich hatte er tags zuvor mit Belgien, den Niederlanden und Norwegen vereinbart, die Nordsee mit Rotoren zuzupflastern.

Was nun? Wind oder Atom?

Wahrscheinlich beides. Oder keines. Oder was ganz anderes.

Kommt auf die Tagesform an. Oder darauf, wie der Wind weht.

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