Mercedes-Benz erleidet Gewinneinbruch von 57 Prozent
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Mercedes-Benz erleidet Gewinneinbruch von 57 Prozent

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Mercedes-Benz erleidet Gewinneinbruch von 57 Prozent
Mercedes-Benz erleidet Gewinneinbruch von 57 Prozent
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz blickt auf ein düsteres Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem der Gewinn unter dem Druck massiver externer Faktoren regelrecht eingebrochen ist. Wie der Dax-Konzern mitteilte, sackte das Betriebsergebnis (Ebit) im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ab. Hauptverantwortlich für dieses Debakel waren neben einem schwachen China-Geschäft vor allem die drastisch erhöhten US-Importzölle, die allein rund eine Milliarde Euro an Gewinn verschlangen. Trotz Einsparungen von über 3,5 Milliarden Euro konnte der Konzern den Abwärtstrend, der nun bereits das dritte Jahr in Folge anhält, nicht stoppen.

Bernd Weissbrod/DPA/Keystone
Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz blickt auf ein düsteres Geschäftsjahr 2025 zurück.
Bernd Weissbrod/DPA/Keystone

Besonders schmerzhaft gestaltete sich die Situation im wichtigen chinesischen Markt, wo der Absatz um fast ein Fünftel einbrach. In einem Umfeld von intensivem Wettbewerb und negativen Wechselkurseffekten schrumpfte der weltweite PKW-Absatz auf 1,8 Millionen Fahrzeuge. Die bereinigte Umsatzrendite der Kernsparte sank auf bescheidene 5,0 Prozent – ein Wert, der weit hinter den einstigen Ambitionen von bis zu 14 Prozent zurückbleibt. Mercedes-Chef Ola Källenius, der sich bereits vor einem Jahr von den ursprünglichen Renditezielen verabschiedet hatte, peilt mittelfristig nun eine Marge von 8 bis 10 Prozent an.

Trotz der halbierten Nettogewinne von 5,3 Milliarden Euro zeigt sich das Unternehmen bei der Ausschüttung an die Aktionäre vergleichsweise grosszügig. Die vorgeschlagene Dividende von 3,50 Euro pro Aktie fiel höher aus, als viele Marktbeobachter angesichts der schwachen Zahlen befürchtet hatten. Für das laufende Jahr 2026 setzt Källenius auf eine leichte Erholung beim operativen Ergebnis, während der Umsatz auf Vorjahresniveau stabilisiert werden soll.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.