Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Meloni zeigt Verständnis für Orbáns Haltung zu den Ukraine-Hilfen der EU

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Meloni zeigt Verständnis für Orbáns Haltung zu den Ukraine-Hilfen der EU
Meloni zeigt Verständnis für Orbáns Haltung zu den Ukraine-Hilfen der EU
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat beim EU-Gipfel Verständnis für die Haltung des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán zur Blockade eines Ukraine-Kredits geäussert. Dies berichten mit den Gesprächen vertraute Diplomaten laut Politico.

Meloni habe ihren Amtskollegen in einer nichtöffentlichen Sitzung gesagt, sie verstehe die Gründe Orbáns, der eine bereits im Dezember gebilligte Kreditlinie von neunzig Milliarden Euro für die Ukraine nun blockiere. Gleichzeitig habe sie betont, dass sie weiterhin eine sofortige Auszahlung der Mittel unterstütze. Ein Diplomat zitierte sie mit den Worten, Orbáns Haltung sei «normal», weil «Dinge sich ändern», und «wenn ich in der gleichen Situation wäre, würde ich das verstehen». Die italienische Regierung wies diese Darstellung zurück und erklärte, die Aussage sei «völlig haltlos».

OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni (links) und Ungarns Premierminister Viktor Orbán.
OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE

Ungarn und die Slowakei verhindern derzeit die Freigabe der Mittel, da dafür die Zustimmung aller EU-Staaten erforderlich ist. Budapest knüpft seine Zustimmung an Reparaturen an der Druschba-Pipeline, die russisches Öl nach Ungarn transportiert und nach ukrainischen Angaben im Januar beschädigt worden ist. Die EU betont, dass beide Themen nicht miteinander verknüpft seien.

Die übrigen 25 EU-Staaten bekräftigten ihre Unterstützung für den Kredit und forderten eine erste Auszahlung bis Anfang April. EU-Ratspräsident António Costa bezeichnete die Blockade laut Diplomaten als «inakzeptabel». Orbán erklärte nach dem Gipfel, die Gespräche seien «hart» gewesen, und er habe unter Druck gestanden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.