Das Lebensgefühl vieler Schweizerinnen und Schweizer hat sich in den vergangenen Jahren verändert, aber nicht zum Guten.
Natürlich hat es auch bei uns immer Kriminalität gegeben. Wir durften aber dennoch in einem der sichersten Länder dieser Erde leben, wo Bundesräte ohne Bodyguards zu später Stunde unbehelligt in ihre Dienstwohnung spazieren konnten.
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Doch inzwischen haben viele Eidgenossen je länger je mehr das Gefühl, dass die Schweiz aufgehört hat, die Schweiz zu sein. Es ist zu viel passiert. Und es wird immer schlimmer. Das zeigt auch die neueste Kriminalitätsstatistik des Bundes. Insgesamt wurden im letzten Jahr 92.147 Personen wegen einer Straftat polizeilich registriert, 58 Prozent der Täter waren Ausländer – das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Eskalation der Ausländerkriminalität schreitet also voran. Es gab ausserdem auch eine deutliche Zunahme bei Gewaltverbrechen und Tötungsdelikten.
Fassungslos liest man dann die Mitteilung der SP Schweiz, welche die besorgniserregende Entwicklung mit folgenden Worten schönredet: «Kriminalität ist keine Frage des Passes, sondern der Lebensumstände wie Armut oder fehlende Arbeit.» Fakt ist, dass Ausländer in der Kriminalstatistik überrepräsentiert sind. Es gibt definitiv einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Ausländerkriminalität. Aber die Linken fordern Toleranz für die Intoleranten aus muslimischen Ländern, die hier Zuflucht suchen, unsere Werte verachten und Raubzüge organisieren.
Es kümmert sie nicht, dass viele sich nicht mehr sicher fühlen im einstigen Vorzeigeland, weil einem überall Schlimmes widerfahren kann – selbst auf einem mit Menschen überfüllten Bahnsteig. Ein 56-jähriger Deutscher stiess Anfang Februar am Bahnhof Grenchen einen Senior aufs Gleis. So weit sind wir schon.