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Mehr Konzentration, weniger Mobbing: Das Handyverbot an Schulen zeigt in den Niederlanden positive Effekte

Das Handyverbot an niederländischen Schulen, das vor einem Jahr eingeführt worden ist, zeigt positive Effekte. Dies berichtet die NZZ. Lehrkräfte und Eltern melden aufmerksameres Verhalten im Unterricht und weniger Mobbing, da die Onlinepräsenz der Schüler abgenommen habe. Laut einer aktuellen Umfrage bewerteten Eltern das Verbot mit der Note 8,4 auf einer Skala von 10, Lehrkräfte mit 8,3. Beide Gruppen sehen die Massnahme als Erfolg für die Konzentration und das soziale Miteinander.

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
A no cell phone (left) and a no-talking pictogram (right) on a door to the library at the University of St
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Bei den Schülern hingegen schwindet die Zustimmung. Bewerteten sie das Verbot vor der Einführung noch mit 6,8 Punkten, sank die Note nach einem Jahr auf 4,8. Sie bemängeln, dass sie Stundenpläne und Hausaufgaben nicht mehr digital einsehen könnten und viele nun keine Uhr dabeihätten. Einige gaben zudem an, dass es während der Pausen häufiger zu Langeweile und Streit komme.

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