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Mehr Freiheit, weniger Staat: Ex-AfD-Chefin Frauke Petry will neue Partei gründen

Frauke Petry, ehemalige Vorsitzende der AfD, plant ein politisches Comeback mit der Gründung einer neuen Partei. Bereits 2026 will sie mit einem dezidiert liberalen Programm zur Bundestagswahl antreten. «Keine bestehende Partei fordert das, was dringend notwendig wäre: eine drastische Reduzierung der Staatsquote auf 25 Prozent innerhalb von fünf Jahren», erklärte Petry der Zeitung Welt.

FRANK RUMPENHORST / KEYSTONE
Die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry spricht am 11
FRANK RUMPENHORST / KEYSTONE

Petry betont, dass sich die politische Lücke in Deutschland nicht zwischen CDU und AfD befinde, sondern in der fehlenden Vertretung eines «anti-etatistischen, freiheitlichen Angebots». Die neue Partei soll sich als Alternative zur aktuellen Parteielite positionieren. Ziel sei es, Deutschland wieder zu einem «Eldorado für Unternehmer und Selbständige» zu machen.

Die Ex-AfD-Chefin, die die Partei 2017 nach einem internen Machtkampf verlassen hat, unternimmt damit bereits ihren zweiten Versuch, eine politische Kraft jenseits der etablierten Parteien auf die Beine zu stellen. Ihr erstes Projekt, «Die blaue Partei», blieb weitgehend erfolglos und wurde 2019 wieder aufgelöst.

Als organisatorisches Fundament der neuen Bewegung dient der bereits gegründete Verein «Team Freiheit». Einen Namen für die künftige Partei hat Petry noch nicht bekanntgegeben, wohl aber den programmatischen Rahmen: mehr individuelle Freiheit, weniger Staat, kulturelle Westbindung – und eine klare Absage an autoritäre oder populistische Elemente.

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