Zu Unrecht, sagte sich unser Autor Matthias Matussek, steht Tino Chrupalla in der öffentlichen Wahrnehmung im goldenen Schatten seiner Co-Vorsitzenden Alice Weidel. Er, der solide Handwerksmeister aus dem Osten Deutschlands, wo die AfD zur stärksten Kraft geworden ist, sie, die weltgewandte promovierte Akademikerin aus dem Westen, eine Frau, die in einer lesbischen Lebensgemeinschaft lebt. Beide wollen Deutschland vor dem sich abzeichnenden Ruin durch ein grün-linkes Parteienkartell retten. Es gibt kein einziges Porträt, das ihn nicht als «Rechtsextremisten» ächtet. Für Matussek jedoch ist Tino Chrupalla, den er seit Jahren kennt, geradezu die Verkörperung der Bodenständigkeit und der Verwurzelung in dem, was man Heimat nennt und was vielen Deutschen zunehmend abhandenkommt. Er hat Chrupalla begleitet und sogar den 50. Geburtstag mit ihm und seinen Freunden in Sachsen gefeiert. Ma-tussek stellt einen Mann vor, der ihm imponiert, weil er den gesunden Menschenverstand noch in den aggressivsten Talkshows ruhig zur Geltung bringt. Seite 10
mauritius images / AkremaFotoArt
Wohin soll man reisen, wenn man Deutschland von seiner schönsten Seite sehen will, ohne den üblichen Touristenpfaden zu folgen? Unser Autor Alexander Grau präsentiert zehn Destinationen von der Nordsee bis nach München. Sein Tipp für Kurzentschlossene: der Totengrund in der Lüneburger Heide, der von Mitte August bis Anfang September in voller Blüte steht. Seite 30
Ihre Weltwoche

