«Massenhaftes Widersetzen»: Mit Demonstrationen vor Ort soll der Parteitag der AfD verhindert werden. Auch die Gewerkschaften sind mit dabei
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Massenhaftes Widersetzen»: Mit Demonstrationen vor Ort soll der Parteitag der AfD verhindert werden. Auch die Gewerkschaften sind mit dabei

Am 11. und 12. Januar 2025 trifft sich die AfD zu ihrem Bundesparteitag in der Stadt Riesa im Bundesland Sachsen. Geht es nach den Organisatoren einer grossangelegten Kampagne, soll es dazu aber gar nicht erst kommen.

Man wolle sich in Riesa «der AfD kreativ, vielfältig und effektiv widersetzen», heisst es auf der Website, die zum Protest aufruft. Interessenten werden die Anreisepläne aus allen Ecken Deutschlands geliefert, um möglichst viele Demonstranten zu sammeln. Auch eine «Schlafplatzbörse» ist im Angebot.

CHRISTOPHER NEUNDORF / KEYSTONE
epa11158904 Protesters at Muenster town hall during a demonstration against the AfD (Alternative for Germany) New Year's reception in Muenster, Germany, 16 February 2024
CHRISTOPHER NEUNDORF / KEYSTONE

Wer diesem Aufruf folgt, wird nicht allein dort sein. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wollen protestieren und fordern ihre Mitglieder auf, nach Riesa zu reisen. Die entsprechenden Busse für den Transport werden zur Verfügung gestellt.

«Von uns geht dabei keine Eskalation aus», versprechen die Veranstalter von Widersetzen.com. Auch die Gewerkschaft Verdi spricht von einem «friedlichen Protest». Als wären Störaktionen vor einem Treffen einer demokratisch legitimierten Partei nicht an sich schon eine Eskalation und alles andere als friedlich.

Die AfD will sich beim Bundesparteitag für die vorgezogenen Neuwahlen im Februar formieren. Wer das verhindern möchte, ist kein Freund der Demokratie. Blockade statt Debatte ist das pure Gegenteil ihrer Bestimmung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.