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«Massaker von Crans-Montana»: Italiens Ministerpräsidentin Meloni fordert gemeinsame Ermittlungen – sonst werde der Botschafter Roms nicht nach Bern zurückkehren

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«Massaker von Crans-Montana»: Italiens Ministerpräsidentin Meloni fordert gemeinsame Ermittlungen – sonst werde der Botschafter Roms nicht nach Bern zurückkehren
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Das Flammeninferno im Walliser Skiort Crans-Montana entwickelt sich zu einer diplomatischen Krise zwischen Rom und Bern. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fordert ultimativ die Einrichtung eines gemeinsamen Ermittlerteams, das die Verantwortlichkeiten hinter «dem Massaker» in der Bar «Le Constellation» klären soll. Sollte die Schweiz dieser Kooperation nicht zustimmen, werde der am Samstag zurückberufene italienische Botschafter Lorenzo Cornado nicht nach Bern zurückkehren.

GIUSEPPE LAMI / KEYSTONE
epa12675253 Italian Prime Minister Giorgia Meloni attends a press conference with German Chancellor Friedrich Merz (not pictured) on the sidelines of an intergovernmental summit between Italy and Germany at Villa Doria Pamphilj in Rome, Italy, 23 January 2026
GIUSEPPE LAMI / KEYSTONE

Anlass für die Eskalation ist die Freilassung des Hauptbeschuldigten Jacques Moretti aus der Untersuchungshaft am vergangenen Freitag. Der Barbesitzer kam gegen eine Kaution von 200.000 Franken frei – was in Italien auf heftige Entrüstung stiess.

Meloni und ihr Aussenminister Antonio Tajani zweifeln öffentlich an der Korrektheit der Schweizer Justizbehörden. Unter den vierzig Todesopfern der Silvesternacht befinden sich sechs junge Italiener; zudem stammten mehr als ein Dutzend der 116 Schwerverletzten aus dem Nachbarland.

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