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Macron: US-israelische Angriffe auf den Iran «ausserhalb des Völkerrechts»

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Macron: US-israelische Angriffe auf den Iran «ausserhalb des Völkerrechts»
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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die US-israelischen Angriffe auf Iran als «ausserhalb des Völkerrechts» bezeichnet. Das berichtet das Magazin Politico. Frankreich könne die Militärschläge daher «nicht billigen», erklärte Macron am Dienstagabend.

Gleichzeitig machte Macron Iran für die aktuelle Eskalation im Nahen Osten verantwortlich. Der französische Präsident schliesst sich mit seiner Kritik der Haltung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez an. Dieser hatte den Krieg öffentlich als illegal bezeichnet und amerikanischen Militärflugzeugen untersagt, spanische Stützpunkte für Angriffe auf den Iran zu nutzen. US-Präsident Donald Trump drohte daraufhin bei einer Pressekonferenz mit Handelsmassnahmen gegen Spanien.

YOAN VALAT / POOL / KEYSTONE
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
YOAN VALAT / POOL / KEYSTONE

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigte Sánchez bei diesem Auftritt im Weissen Haus nicht öffentlich. Macron warnte in seiner Rede zudem vor einer längeren militärischen Eskalation in der Region. «Angriffe werden in den kommenden Tagen wahrscheinlich fortgesetzt, um den Iran zu schwächen und seine Fähigkeiten zum Gegenschlag zu zerstören. Und als Reaktion werden iranische Angriffe in der ganzen Region voraussichtlich weitergehen», sagte er.

Zum Schutz französischer Interessen im Nahen Osten entsendet Frankreich nach Angaben Macrons den Flugzeugträger «Charles de Gaulle» ins Mittelmeer. Zudem würden Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme in der Region eingesetzt. «Wir werden diese Anstrengungen so lange fortsetzen, wie es nötig ist», erklärte Macron.

Frankreich habe ausserdem Raketenabwehrsysteme nach Zypern verlegt. In den Golfstaaten Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten seien rund 800 französische Soldaten stationiert. Am Sonntag hätten iranische Drohnen einen französischen Marinestützpunkt in den Emiraten angegriffen, verletzt worden sei niemand.

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