Am Sonntagabend berichtete das Schweizer Fernsehen in der «Tagesschau»-Hauptausgabe (auch andere Medien berichteten darüber), dass bei der Eidgenössischen Kommission für Rassismus (EKR) im letzten Jahr so viele rassistisch motivierte Übergriffe gemeldet wurden wie noch nie zuvor. Die Zahl der Meldungen bei 24 Schweizer Beratungsstellen steige seit Jahren kontinuierlich an. Waren es 2019 noch gut 350 Vorfälle, zählte man im vergangenen Jahr bereits über 1200. So viel zur SRF-Stossrichtung.
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Auffallend ist, dass just in jenem Jahr, wo die frühere SP-Nationalrätin Ursula Schneider Schüttel das EKR -Präsidium übernommen hat, die Fallzahlen plötzlich um 40 Prozent explodieren. Der Verdacht liegt nahe, dass die frühere engagierte Amnesty-International-Supporterin die ganze Geschichte gezielt hochzuspielen versucht. Geht es um mehr Geld für die Beratungsnetze oder das EKR-Sekretariat in Bern? Versucht man hier einen neuen Zweig der lukrativen linken Sozialindustrie in eine günstige Position zu bringen?
Denn die steigende Zahl der Vorfälle sagt höchstens aus, dass mehr gemeldet werden. Weitaus interessanter und aussagekräftiger, aber wohl weniger spektakulär, wäre es zu erfahren, wie viele der «Täter» vor einem Gericht dann auch verurteilt wurden. Das sind im Vergleich mit den eingegangenen Meldungen bloss wenige, aber garantiert werden in Zukunft die Zuträger der EKR, die kantonalen Beratungsnetze gegen Rassismus, alles daransetzen, noch mehr Lappalien vor Gericht zu bringen.
Die Anti-Rassismus-Kommission ist nämlich die nationale Speerspitze des Wokismus und hiesigen Cancel-Kultur. Der Sprache kommt dabei eine grosse Symbolik zu. Schon die Tatsache, dass es einen natürlichen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, kann einem unter Umständen grosse Scherereien eintragen. Fast täglich landen neue Wörter auf dem entsprechenden Index. In Deutschland hat man vor einiger Zeit darüber allen Ernstes diskutiert, ob man das Wort «Migrationshintergrund» noch verwenden darf.
Die Schweizer Wirklichkeit ist eine andere als die hochgespielten Fallzahlen zum Rassismus, mit denen die Linke bloss unseren Ruf besudeln wollen. Die Bürger dieses Landes spendeten laut der Stiftung Zewo, die gemeinnützige Organisationen zertifiziert, rund zwei Milliarden Franken für Naturkatastrophen, Kriege, Konflikte, Hungersnöte und Flüchtlingskrisen. Mit 27 Prozent der Wohnbevölkerung hat unser Land auch einen wesentlich höheren Ausländeranteil als unsere Nachbarländer Österreich und Deutschland. Sind nicht gerade diese zwei Beispiele ein Zeichen von Grosszügigkeit und Toleranz?
Dies trotz fast wöchentlicher Nachrichten über Belästigungen und Gewaltdelikte von Menschen, die bei uns Schutz suchen und die gelinde gesagt eigentlich kontraproduktiv sind für ein friedliches Miteinander. Wir sprechen hier von Zehntausenden Delikten. Gemäss der polizeilichen Kriminalstatistik 2024 gingen 57,7 Prozent aller Straftaten auf das Konto von Ausländern. Das ist ein Problem, welches man herausstreichen muss, und nicht die Befindlichkeiten linker Sittlichkeitswärter, die sofort zur Stelle sind, wenn ein Schwarzer mal im Streit als «Neger» und ein Italiener als «Tschingg» bezeichnet wird.