Lichterlöschen bei Greenpeace? Umwelt-Aktivisten in USA zu mehreren Hundert Millionen Dollar verurteilt
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Lichterlöschen bei Greenpeace? Umwelt-Aktivisten in USA zu mehreren Hundert Millionen Dollar verurteilt

Eine Jury in North Dakota hat Greenpeace vor Gericht zu einer Strafe in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar verurteilt. Hintergrund ist eine Klage des Pipeline-Konzerns Energy Transfer, der Greenpeace Verleumdung, Hausfriedensbruch und zivilrechtliche Verschwörung im Zusammenhang mit Protesten gegen die Dakota Access Pipeline vorwarf.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa11843184 An activist displays a banner reading 'Future vs
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Laut den Klägern hat Greenpeace bewusst Falschinformationen über das Pipeline-Projekt verbreitet und Proteste organisiert, um den Bau zu stoppen. Greenpeace bestreitet diese Vorwürfe und sieht in dem Urteil einen Angriff auf die Meinungs- und Protestfreiheit. «Wir wissen, dass dieser Kampf noch nicht vorbei ist», erklärte die leitende Rechtsberaterin der Organisation, Deepa Padmanabha. Ob Greenpeace Berufung einlegt, ist noch unklar.

Die Strafe könnte die Umweltorganisation finanziell schwer treffen. Greenpeace USA bezeichnete die Klage als missbräuchlich und als Versuch, «fünfzig Jahre Umweltaktivismus zu beenden».

Das Verfahren geht auf Proteste in den Jahren 2016 und 2017 zurück, als Umweltaktivisten und indigene Gruppen gegen den Bau der Pipeline demonstrierten. Der Sioux-Stamm von Standing Rock hatte argumentiert, dass die Leitung eine Bedrohung für die Wasserversorgung darstelle. Trotz der Proteste wurde die Pipeline 2017 in Betrieb genommen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.