Einst war die «Tagesschau» ein allabendliches Hochamt zur Unterrichtung der Nation; ihre Nachrichtensprecher genossen das Urvertrauen der Zuschauer. Doch unter der Kanzlerschaft Angela Merkels wurde der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) zum Klangkörper von Regierungserzählungen zum Machterhalt. Wer heute noch dem Journalismus des ÖRR Glauben schenkt, leidet, laut einem Bonmot aus den sozialen Medien, an «Long ‹Tagesschau›», dem medialen Geschwisterchen von «Long Covid». Unvergessen der konzertierte Medienjubel über Massenmigration und Willkommenskultur ab 2015. Noch ungenierter ging es zu, als es darum ging, die Bevölkerung während der Corona-Jahre mit Nachrichten und Ta ...