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«Lasst ihn nicht springen!»: Zuckerberg müsse für seine Zensur-Politik auf Facebook und Instagram in die Pflicht genommen werden, fordern Leidtragende. Sein Kurswechsel sei ein Akt der Anbiederung bei Trump

Er gibt ordentlich zu reden, Mark Zuckerbergs Kurswechsel.

«Zu viel Zensur» habe sein Unternehmen betrieben, gibt der Meta-CEO reumütig zu. Damit sei jetzt Schluss. Auf Facebook und Instagram werde man angesichts des «kulturellen Wendepunkts» der US-Wahlen «zu den Wurzen der freien Meinungsäusserung zurückkehren».

Zuckerberg ist nicht wie sein Kontrahent Elon Musk, der sich lange vor der Präsidentenwahl in den Wind stellte.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.
Meta CEO Mark Zuckerberg listens during a Senate Judiciary Committee hearing with other social media platform heads on Capitol Hill in Washington, Wednesday, Jan
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Zuckerberg segelte mit dem Wind. Und jetzt, da der Wind aus neuer Richtung bläst, setzt «Zuck» seine Segel neu.

Kaum war Trump gewählt, pilgerte er nach Mar-a-Lago. Machte auf gut Freund mit dem neuen Boss. Spendierte eine Millionen Dollar für Trumps Inaugurationsfeier. Jetzt folgt seine Schubumkehr mit Meta.

Geschäftstüchtigen Pragmatismus kann man das nennen. Oder zynischen Opportunismus.

Aalglatten Figuren wie Zuckerberg sollte man nicht blind trauen, fordern prominente Opfer. Man sollte sie in die Pflicht nehmen.

Was ist mit Usern, deren Konten gesperrt wurden, weil sie während der Covid-Zeit eine abweichende Meinung vertraten? Weil sie die Überzeugung vertraten, dass das Virus aus dem Labor stammte – eine Theorie, für die es inzwischen erdrückende Indizien gibt? Was ist mit dem breiten Publikum, das um Meinungsvielfalt betrogen und dessen Entscheidungsfindung eingeschränkt wurde?

«Sollen diejenigen, deren Rechte verletzt wurden, als Meta als stellvertretende Sprachpolizei der Bundesbehörden fungierte, dies einfach hinnehmen?», fragt die New York Post.

Das legendäre Blatt wurde selbst Opfer von Zuckerbergs Zensur. Seine Recherchen über Hunter Bidens Laptop und die korrupten Machenschaften des Biden-Clans wurden von Zuckerbergs Plattformen unterdrückt. Kurz vor der Präsidentenwahl 2020. Was einer Wahlmanipulation gleichkam.

Miranda Devine, Autorin des bahnbrechenden Buches über die Laptop-Saga, schlägt vor, Zuckerberg solle die Facebook-Akten öffnen. So soll vollständige Transparenz über Metas Zensurbemühungen geschaffen werden.

«Lasst ihn (Zuckerberg) nicht springen», fordert die Post. «Es wird Aufgabe von Unternehmen wie Meta sein, konkrete Schritte zu unternehmen, um Opfern des von ihnen auferlegten Zensurregimes zu helfen.» Zuckerberg soll jenen rechtliche und finanzielle Unterstützung bieten, die durch seine Knebelpolitik in Rechtsstreite verwickelt wurden.

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