US-Präsident Donald Trump hat sich zur jüngsten Kontroverse um einen angeblichen Drohnenangriff auf eine Residenz von Wladimir Putin geäussert – und dabei die russische Darstellung in Frage gestellt. Auf seiner Plattform Truth Social teilte Trump einen Artikel der New York Post mit der Überschrift: «Putins Getöse über einen Angriff zeigt, dass Russland selbst dem Frieden im Weg steht».
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Zuvor hatte der Kreml erklärt, die Ukraine habe einen gezielten Angriff auf Putins Wohnsitz verübt. Moskau sprach von einem «terroristischen Angriff». Kiew wies die Vorwürfe umgehend zurück. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Behauptung als «reine Erfindung» des Kreml.
Trump hatte sich zunächst kritisch über den angeblichen Angriff geäussert. Auf Mar-a-Lago sagte er, für einen solchen Vorfall sei «nicht der richtige Zeitpunkt», da Gespräche über ein mögliches Kriegsende liefen. Putin habe ihn persönlich informiert, dass er angegriffen worden sei. Das sei «nicht gut».
Die US-Geheimdienste widersprechen unterdessen der russischen Version. Es gebe keine Hinweise, dass Putin oder seine Residenzen Ziel des Angriffs gewesen seien.