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Künstliche Intelligenz gefährdet über 200.000 Bankenjobs in Europa bis 2030

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Künstliche Intelligenz gefährdet über 200.000 Bankenjobs in Europa bis 2030
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Die Digitalisierung des europäischen Bankensektors erreicht eine neue Phase: Laut einer aktuellen Prognose von Morgan Stanley könnten bis 2030 rund 10 Prozent aller Stellen in Europas Banken wegfallen – das entspricht über 200.000 Arbeitsplätzen, berichtet die Financial Times. Grund dafür sei der rasche Vormarsch von künstlicher Intelligenz (KI) und der damit verbundene Abbau klassischer Filialstrukturen.

HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE
epa12494835 (ILLUSTRATION) - A mobile phone display showing the icons of artificial intelligence (AI) apps Deepseek, Chatgpt and Gemini in Berlin, Germany, 31 October 2025
HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE

Am stärksten betroffen seien sogenannte Zentraldienste wie Risikoabteilungen, Compliance oder das Back- und Middle-Office. Gerade in Ländern wie Deutschland oder Frankreich, wo die Kostenquoten der Banken besonders hoch sind, erwarten Analysten grössere Einschnitte.

«Viele Banken versprechen sich von KI und weitergehender Digitalisierung Effizienzgewinne von bis zu 30 Prozent», heisst es in der Studie. Die Rede ist von einer grundlegenden Umstrukturierung der Branche, die sich bereits andeutet: ABN Amro kündigte im Herbst an, bis 2028 ein Fünftel der Belegschaft abzubauen. Auch Société Générale erklärte, «nichts sei heilig», wenn es um Kostensenkungen gehe.

Während die US-Konkurrenz bei der Eigenkapitalrendite vorlegt, stehen europäische Banken unter massivem Druck, ihre Margen zu verbessern. KI gilt nun als Schlüsseltechnologie dafür, die stagnierenden Sparmassnahmen der letzten Jahre abzulösen.

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