Nach Solingen, Mannheim, Magdeburg und Aschaffenburg traf es gestern München. Ein 24-jähriger Mann aus Afghanistan fuhr in eine Menschenmenge. Er verletzte über dreissig Personen, einige davon schwer. Einmal mehr: Entsetzen, Trauer, Gedanken an die Opfer und die bei solchen Ereignissen schon so oft gehörten Sätze von Politikern: Der Hinweis auf die volle Härte des Rechtsstaates, die der Täter spüren wird, soll beruhigen. Ankündigungen, was sich nun alles ändern wird, sollen Handlungsfähigkeit suggerieren. Aber die fundamentale Migrationswende, die nötig wäre, um die Probleme wirksam zu bekämpfen, ist noch lange nicht in Sicht. Sie wird zwar mittlerweile von Politikern aus unter ...