Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Kriegs-Expertise aus Kiew: USA und Golfstaaten bitten Selenskyj um Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Kriegs-Expertise aus Kiew: USA und Golfstaaten bitten Selenskyj um Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen
Kriegs-Expertise aus Kiew: USA und Golfstaaten bitten Selenskyj um Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Mehrere Staaten im Nahen Osten sowie die USA bitten die Ukraine um Unterstützung bei der Abwehr iranischer Kampfdrohnen. Wolodymyr Selenskyj bestätigte entsprechende Anfragen. Auf der Plattform X schrieb der ukrainische Präsident, Washington habe «eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen ‘Shaheds’ in der Nahost-Region» gestellt. Er habe daraufhin angewiesen, entsprechende Mittel bereitzustellen und ukrainische Spezialisten einzusetzen.

Sean Gallup/EPA/Keystone
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selensky
Sean Gallup/EPA/Keystone

Die Drohnen vom Typ Shahed wurden ursprünglich im Iran entwickelt und werden auch von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt. Kiew hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen bei der Abwehr dieser vergleichsweise günstigen, aber schwer zu bekämpfenden Flugkörper gesammelt.

Neben den USA sollen auch Staaten aus der Golfregion Gespräche mit Kiew führen. Grossbritannien kündigte an, ukrainische Spezialisten einzubeziehen, um Partnerländer beim Schutz vor iranischen Drohnen zu unterstützen. London betrachtet unter anderem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar als militärische Partner, die zuletzt Ziel iranischer Angriffe geworden sind.

Selenskyj brachte zugleich ein mögliches Tauschgeschäft ins Spiel. Die Ukraine könnte eigene Abfangdrohnen liefern oder ihr Know-how teilen – im Gegenzug erwartet Kiew zusätzliche Raketen für das US-Flugabwehrsystem Patriot. Der ukrainische Präsident verwies darauf, dass im Iran-Konflikt innerhalb von drei Tagen angeblich mehr als 800 Patriot-Raketen eingesetzt worden seien – mehr, als die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges insgesamt zur Verfügung hatte.

Die Munition für die in den USA produzierten Systeme gilt weltweit als knapp. In Kiew wächst deshalb die Sorge, dass der steigende Bedarf in anderen Konflikten die Lieferungen an die Ukraine weiter verringern könnte.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.