Die US-Regierung führt laut einem Bericht der Financial Times Gespräche mit der Demokratischen Republik Kongo über einen möglichen Rohstoffdeal. Im Gegenzug für eine verstärkte militärische Zusammenarbeit und Sicherheitsunterstützung könnte Washington bevorzugten Zugang zu den reichen Vorkommen sogenannt Seltener Erden und anderer strategischer Mineralien erhalten.
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Hintergrund der Verhandlungen sind die eskalierenden Kämpfe in den ressourcenreichen östlichen Provinzen des Kongo. Die Miliz M23 habe mehrere Städte eingenommen, während die Hauptstadt Kinshasa den Nachbarn Ruanda beschuldigt, die Rebellen zu unterstützen. Ruanda weist dies zurück.
US-Präsident Donald Trump zeigte in den letzten Monaten verstärkt Interesse an der Sicherung ausländischer Rohstoffquellen. Ein bereits geplanter Deal mit der Ukraine wurde zuletzt jedoch auf Eis gelegt, nachdem es bei einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weissen Haus zu einem Eklat gekommen war.