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Konflikt im Nahen Osten: Macron plant Begleitschutz für Handelsschiffe in der Strasse von Hormus

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Konflikt im Nahen Osten: Macron plant Begleitschutz für Handelsschiffe in der Strasse von Hormus
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will eine militärische Begleitmission für Handelsschiffe in der Strasse von Hormus vorbereiten.

Macron erklärte, Frankreich wolle «so schnell wie möglich» eine Mission organisieren, um Container- und Tankschiffe durch die strategisch wichtige Meerenge zu eskortieren. Die Operation könne jedoch erst beginnen, wenn sich die militärische Lage im Nahen Osten beruhigt habe.

Abdul Saboor/EPA/Keystone
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
Abdul Saboor/EPA/Keystone

Die Strasse von Hormus gilt als einer der wichtigsten Engpässe des globalen Energiemarkts. Rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Rohöls passieren täglich die Meerenge zwischen dem Iran und Oman. Die Kämpfe in der Region haben den Schiffsverkehr zuletzt stark beeinträchtigt und die Ölpreise deutlich steigen lassen.

Macron sprach laut Politico von einer «rein defensiven Mission». Daran könnten neben europäischen Staaten auch weitere Partnerländer teilnehmen. Ziel sei es, die freie Schifffahrt zu sichern und zur Deeskalation in der Region beizutragen.

Der französische Präsident kündigte die Initiative bei einem Besuch auf einer Militärbasis auf Zypern an. Dort hatte er zuvor mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides über mögliche Schritte beraten.

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