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Koks-Taxis statt Strassenhandel: Wie in Berlin Drogen nun per Lieferdienst verkauft werden

In Berlin hat der Drogenhandel einen neuen Trend: Statt an der Strassenecke oder im Park werden illegale Substanzen zunehmend per Lieferdienst geordert. Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass Koks-Taxis den herkömmlichen Strassenhandel vielerorts ersetzt hätten: «Der Strassenhandel wird weniger und hat – bis auf die kriminalitätsbelasteten Orte – an Bedeutung verloren.»

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Ein Mann faehrt mit einem Elektroroller ueber den Bullingerplatz, fotografiert am Montag, 24
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Kokain ist dabei nicht die einzige Substanz, die geliefert wird. «Da werden auch Cannabis, Amphetamine und andere Substanzen geliefert. Heroin eher selten», so Meisel. Kunden bestellen die Drogen per Anruf oder Nachricht und lassen sie sich diskret an vereinbarte Treffpunkte liefern – häufig mit Fahrrädern, E-Rollern oder Autos.

Die Berliner Polizei geht gezielt gegen diese Lieferdienste vor. Täglich werden im Schnitt zwei verdächtige Fahrzeuge stillgelegt. Zivilfahnder beobachten dabei verdächtiges Verhalten, etwa kurze Stopps oder Runden um den Block, bei denen Drogen übergeben werden könnten.

Mit über 2200 Drogentoten erreichte Deutschland 2023 ein Rekordhoch. Berlin verzeichnete mit 271 Opfern bundesweit die meisten Drogentoten pro Einwohner. Häufigste Todesursachen waren Mischkonsum und Heroin. Auch der Kokain-Konsum ist stark gestiegen: Abwasseranalysen zeigen, dass sich der Konsum in Berlin in den letzten Jahren mehr als verdreifacht hat.

Barbara Slowik betonte, dass Berlin stark unter der europaweiten «Kokainschwemme» leide: «Das spüren wir natürlich auch in Berlin. Wir arbeiten zusammen mit dem Zoll und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift dagegen an.»

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