Ein einziger Nachtzug der staatlichen Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wird zusätzlich mit 47 Millionen Franken subventioniert. Er fährt von Basel nach Malmö. Nichts gegen Malmö. Aber das ist nun nicht gerade die wichtigste und zukunftsträchtigste Destination der Welt.
Wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) vorrechnet, macht das 30.000 Steuerfranken pro Fahrt. In Buchstaben: dreissigtausend.
Das Beispiel zeigt, welch absurde Formen das Subventionswesen im Zuge des Klimawahns annehmen kann. Möglich macht’s das CO2-Gesetz.
Von der Millionenzahlung aus der Schweiz profitieren auch ausländische Firmen. Die SBB betreiben das Projekt zusammen mit der deutschen Tochtergesellschaft des privaten amerikanischen Bahnunternehmens Railroad Development Corporation.
Und wer ist am Schluss der Dumme? Der Schweizer Steuerzahler natürlich.