Deutschland stellt für den neuen brasilianischen Tropenwaldfonds über zehn Jahre eine Milliarde Euro bereit. Dies teilten Umweltminister Carsten Schneider und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan auf der Weltklimakonferenz mit: «Es geht um den Schutz der tropischen Regenwälder, der Lunge unserer Welt.»
Brasiliens Umweltministerin Marina Silva hatte zuvor ebenfalls über den deutschen Beitrag berichtet. Ihr Land hat den Fonds Tropical Forest Forever Facility gestartet und wirbt weltweit um Einzahlungen. Kanzler Merz hatte bei seinem Besuch in Brasilien eine «namhafte Summe» angekündigt.
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Der Fonds soll Länder belohnen, die ihre Wälder erhalten; für jeden zerstörten Hektar wären Strafzahlungen fällig. Satellitenbilder sollen die Überprüfung sichern. Nach den Plänen Brasiliens könnte der Fonds später vier Milliarden US-Dollar jährlich ausschütten. Norwegen will drei Milliarden US-Dollar beisteuern, Brasilien und Indonesien jeweils eine Milliarde.
Greenpeace begrüsste die deutsche Zusage. Das politische Signal könne die COP30 stärken.