Die neusten Klimaszenarien von Meteo Schweiz und ETH gehen von einer noch stärkeren Erderwärmung aus als bisher. Der Klimawandel sei in der Schweiz «besonders ausgeprägt», schreibt das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie.
Es komme zu extremerer Hitze, trockeneren Sommern, heftigeren und häufigeren Niederschlägen, einem Anstieg der Nullgradgrenze und weniger Schnee.
Die Anpassung an den Klimawandel werde deshalb «immer wichtiger», schreibt der Bund.
Ihm widerspricht sein wichtigster Einflüsterer, ETH-Klimaforscher Reto Knutti. Auf die Frage des Tages-Anzeigers, ob eine solche Anpassung denn überhaupt möglich sei, meint Knutti: «Es gibt Grenzen bei der Anpassung und bei der Versicherbarkeit. Grundsätzlich halte ich solche Gedankengänge aber für wenig sinnvoll.»
Knutti verharrt also in seinem Alarmismus und widerspricht seinem Auftraggeber, dem Bund, in dieser zentralen Frage, die eigentlich gar keine ist. Logisch passen sich vernünftige Wesen an sich wandelnde Umstände an. Sonst wären sie keine vernünftigen Wesen.