«Klassenkampf-Reportage»: FDP Zürich fordert Löschung von SRF-Doku zur Wohnungsnot
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Klassenkampf-Reportage»: FDP Zürich fordert Löschung von SRF-Doku zur Wohnungsnot

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Klassenkampf-Reportage»: FDP Zürich fordert Löschung von SRF-Doku zur Wohnungsnot
«Klassenkampf-Reportage»: FDP Zürich fordert Löschung von SRF-Doku zur Wohnungsnot
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Zürcher FDP geht auf Konfrontation mit dem Schweizer Fernsehen: Parteipräsident Filippo Leutenegger kritisiert die SRF-Dokumentation «Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly» als politisch unausgewogen und verlangt deren Löschung. Der 50-minütige «DOK»-Beitrag zur Wohnungskrise in Zürich-Altstetten sei einseitig und bevorzuge linke Stimmen, heisst es in einer offiziellen Beschwerde an die Ombudsstelle der SRG.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Teilnehmende waehrend einer Solidaritaetskundgebung mit den Mietenden der Sugus-Wohnbloecke nach einer Massenkuendigungen wegen Totalsanierung, am Sonntag, 8
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Leutenegger, einst selbst Chefredaktor beim SRF, moniert insbesondere das Fehlen bürgerlicher Perspektiven. «Der Beitrag rollt den linken Aktivisten den Teppich aus, während bürgerliche Vertreter nur Staffage sind», zitiert ihn die NZZ. Besonders störend sei, dass die präsentierte Lösung – eine Verstaatlichung des Bodens – nicht eingeordnet worden sei. Er nennt die Doku eine «skandalöse, teure Reportage», die «wie ein linker Aktivistenbeitrag daherkommt».

Im Zentrum der Sendung steht ein umstrittenes Neubauprojekt in Zürich-Altstetten, bei dem 320 Kleinwohnungen durch rund 380 Familienwohnungen ersetzt werden sollen. Die Halter-Gruppe, welche das Projekt verantwortet, wird laut ihrem Verwaltungsratspräsidenten Balz Halter nicht angemessen vertreten. Im einstündigen Interview mit SRF sind laut Halter wesentliche Aussagen weggelassen worden.

SRF weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Ausgewogenheit des Beitrags ergebe sich aus dem Zusammenspiel aller im Film gezeigten Meinungen, heisst es in einer Stellungnahme.

Die Debatte fällt in eine politisch heikle Phase: Am 8. März finden in Zürich Parlamentswahlen statt, zudem stehen zwei wohnpolitische Initiativen zur Abstimmung. Die FDP befürchtet eine einseitige Beeinflussung des politischen Diskurses durch gebührenfinanzierte Medien.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.