Die eidgenössische Kinder- und Jugendkommission wendet sich in einem neuen Positionspapier gegen allgemeine Social-Media-Verbote für Kinder. Dies teilte die EKKJ mit. Pauschale Sperren würden die Handlungsfähigkeit von Kindern und Eltern unnötig einschränken.
Die Kommission verweist darauf, dass die Uno-Kinderrechtskonvention neben dem Recht auf Schutz auch den altersgerechten Zugang zu Information, Bildung und digitaler Teilhabe garantiere. Daher sollten klare Regeln und Leitlinien zur Mediennutzung gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelt werden.
Laut EKKJ müssten Beteiligte sowohl Risiken als auch Chancen sozialer Medien erkennen können. Zudem fordert die Kommission eine stärkere Regulierung grosser Online-Plattformen.