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Kickl, Weidel, Meloni, Le Pen, Trump: Medien schreiben sich fulminant ins Abseits. Und merken es immer noch nicht

Gibt es eine Steigerung von Abseits? Kann man sich, wenn man sich schon ins Abseits geschrieben hat, noch weiter ins Abseits schreiben?

Ja, man kann. Die Süddeutsche Zeitung und die Tamedia-Zeitungen in der Schweiz mit ihrem Copy-Paste-Journalismus titeln zum Regierungsbildungsauftrag an die Freiheitlichen in Österreich allen Ernstes: «Die demokratischen Kräfte haben versagt».

APA/EVA MANHART
Kickl, Weidel, Meloni, Le Pen, Trump: Medien schreiben sich fulminant ins Abseits. Und merken es immer noch nicht
APA/EVA MANHART

Dies, weil die Wahlverlierer sich nicht auf eine Koalition einigen konnten und weil die Wahlgewinner nun doch, wie es das Volk will, eine Regierung bilden können.

Wenn die Demokratie siegt, haben die demokratischen Kräfte also versagt. Annalena Baerbock würde von einer um 360 Grad verkehrten Weltsicht reden.

Aber Spass beiseite: Was die Mainstream-Medien in Österreich demonstrieren, haben sie zuvor schon in Deutschland, Italien, Frankreich oder in den USA demonstriert. Sie schreiben fulminant an der Realität vorbei, verdrehen die Begriffe, frönen ihren persönlichen Vorlieben und ihrem persönlichen Hass. Und hören einfach nicht auf damit.

Wäre es nicht so ernst, könnte man darüber lachen. Aber sie beschädigen damit nicht nur den Ruf einer Branche, sondern auch die Demokratie, die sie zu schützen vorgeben, indem sie sie rhetorisch mit Füssen treten.

Dumm nur, ist das Volk nicht so dumm, wie die Oberlehrer in den Redaktionsstuben meinen.

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