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«Keine Krone für Waffen für Ukraine» – Tschechiens Ex-Premier Babis positioniert sich gegen staatliche Militärhilfe

Der Ex-Premier und voraussichtlich künftige Regierungschef Tschechiens, Andrej Babis, will keine staatlichen Mittel mehr für Waffenlieferungen an die Ukraine bereitstellen. «Wir werden der Ukraine aus unserem Haushalt nicht einmal eine Krone für Waffen geben», erklärte der Milliardär und Chef der ANO-Partei laut ORF bei einem Auftritt in Prag. Das Geld werde im eigenen Land dringender gebraucht, so Babis.

MARTIN DIVISEK / KEYSTONE
epa12431980 Leader of the ANO (YES) movement Andrej Babis speaks to the media after a meeting with Czech President Petr Pavel following the Czech general elections at the Prague Castle, in Prague, Czech Republic, 05 October 2025
MARTIN DIVISEK / KEYSTONE

Gleichzeitig betonte der frühere Premier, dass Rüstungsexporte durch tschechische Unternehmen weiterhin erlaubt bleiben sollen: «Wir haben damit kein Problem.» Babis verwies zudem auf die Milliardenhilfen aus der Ukraine-Fazilität der EU und forderte, dass die Nato die Verantwortung für die tschechische Granateninitiative übernehmen solle.

Die Granateninitiative ist eines der Prestigeprojekte der Regierung von Petr Fiala. Seit ihrem Start wurden rund 3,5 Millionen Schuss grosskalibriger Munition an die Ukraine geliefert, finanziert unter anderem auch von Deutschland. Die Herkunft der Munition bleibt offiziell ungenannt.

Mit seinen Aussagen grenzt sich Babis klar von der bisherigen tschechischen Ukraine-Politik ab. Seine ANO-Partei führt derzeit in den Umfragen. Die nächste Parlamentswahl könnte damit auch zu einem Kurswechsel in der tschechischen Unterstützung Kiews führen.

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