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Keine Gaslieferungen: Habecks Energiepartnerschaft mit Katar blieb ohne Ergebnis

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Keine Gaslieferungen: Habecks Energiepartnerschaft mit Katar blieb ohne Ergebnis
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Deutschlands Energiepartnerschaft mit Katar hat bislang keinerlei Gaslieferungen hervorgebracht. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium BMWK auf Anfrage von Apollo News. Deutschland beziehe derzeit «kein LNG aus Quatar». Ziel der 2022 unter Robert Habeck verkündeten Kooperation war ursprünglich, russisches Gas durch Lieferungen aus dem Golfstaat zu ersetzen. Doch statt konkreter Lieferverträge habe es bisher lediglich Workshops und Arbeitsgruppentreffen gegeben, so das Ministerium.

SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE
ARCHIV - 06
SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE

Die Partnerschaft, die Habeck bei seinem Besuch in Doha mit großem Aufwand inszenierte, beschränkte sich laut BMWK auf «regulatorische Fragestellungen» und den Austausch über «strategische Geschäftsmöglichkeiten». In der Praxis fanden lediglich einige Online-Veranstaltungen und Treffen mit Qatar Energy sowie dem katarischen Umweltministerium statt – allesamt vor mehr als einem Jahr.

Während andere europäische Länder längst LNG aus Katar beziehen – laut Deutscher Welle waren es 2024 rund zwölf Prozent der EU-Importe – geht Deutschland leer aus. Ein Grund könnte die EU-Lieferkettenrichtlinie sein, die Katar als zu strenge Auflage empfindet. Das Emirat drohte laut Apollo News bereits mit einem Boykott.

Katar orientiert sich derweil neu: Neben langjährigen Abnehmern wie Japan und Südkorea soll künftig auch Ägypten mit Flüssiggas beliefert werden. Deutschlands Energiepartnerschaft mit dem Emirat ist faktisch zum Erliegen gekommen – trotz eines jüngsten Besuchs von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche in Doha.

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