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Keine Einigung für die Ukraine ohne die Ukraine, fordern die Europäer. Richtig! Aber warum sind die Russen bei den Gesprächen in Genf nicht dabei?

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Keine Einigung für die Ukraine ohne die Ukraine, fordern die Europäer. Richtig! Aber warum sind die Russen bei den Gesprächen in Genf nicht dabei?
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Manchmal sagen auch Europas Politiker Vernünftiges.

Frieden für die Ukraine dürfe nicht ohne die Ukraine entschieden werden, hiess es, als Amerikas 28-Punkte-Plan bekanntgeworden war.

Ist gut und richtig, hat allerdings gleich zwei Haken.

Zum einen wusste Wolodymyr Selenskyj offenbar von dem Plan. Er sagte nur nichts, weil er ihm nicht gefiel.

© KEYSTONE / MARTIAL TREZZINI
US and Ukrainian delegations at the beginning of their talks at the US Mission in Geneva, Switzerland, Sunday, November 23, 2025
© KEYSTONE / MARTIAL TREZZINI

Zum anderen halten sich die Europäer selber nicht an ihre Sprüche. Auf ihren Wunsch wird in Genf nachverhandelt. Vertreten sind die Ukraine, die USA und die «E3», die sich neuerdings anmassen, für ganz Europa zu sprechen: Deutschland, Frankreich, Britannien.

Moment mal. Fehlt da nicht einer?

Richtig. Nirgends ist ein Vertreter Russlands in Sicht, das mehr an dem Konflikt beteiligt ist als Berlin, Paris oder London.

Aber mit Moskau wollen die Europäer nicht reden – und das offenbart ihre ganze Heuchelei seit Beginn des Krieges.

Wer nicht mit allen spricht, disqualifiziert sich als Vermittler. Er wird zur Partei.

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