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«Kein Verständnis»: Kölns Oberbürgermeisterin bremst Umbenennung von Spielplätzen in «Spiel- und Aktionsfläche»

Die geplante Umbenennung aller Kölner Spielplätze in «Spiel- und Aktionsflächen» ist vorerst gestoppt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich deutlich gegen den Vorstoss ihrer eigenen Verwaltung positioniert. «Ich persönlich finde die Bezeichnung ‹Spielplatz› klar und verständlich und habe angesichts der Herausforderungen, vor denen Köln steht, kein Verständnis dafür, dass sich die Verwaltung mit der Neugestaltung von Spielplatzschildern beschäftigt», erklärte Reker laut einem Bericht der Bild-Zeitung.

FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE
PRODUKTION - 03
FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE

Demnach hatte der Jugendhilfeausschuss bereits 2023 auf Antrag von CDU und Grünen beschlossen, rund 2000 Schilder an mehr als 700 Spielplätzen in der Stadt auszutauschen. Ziel war es, mit dem Begriff «Spiel- und Aktionsfläche» eine inklusivere Nutzung zu signalisieren. Laut Verwaltung sollten die Flächen künftig als Orte für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen gelten, nicht mehr exklusiv als Spielorte.

Die Umbenennung sollte ab Herbst 2025 auf neuen und sanierten Anlagen umgesetzt werden. Bunte Piktogramme mit Kindern im Sand, Skatern und Ballspielenden waren bereits vorgesehen. Doch Reker bremst: «Die Tragweite dieser Änderung wurde jedoch allem Anschein nach nicht in ausreichendem Masse erkannt. Eine solche grundsätzliche Umbenennung ist kein einfaches Geschäft der laufenden Verwaltung und sollte daher vom Rat entschieden werden.»

Am 4. September soll der Stadtrat über das Vorhaben abstimmen.

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