Im Juni 1977 bin ich Jürgen Trittin im Audimax der Universität Göttingen zum ersten Mal begegnet. Als Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) war ich zu einer Podiumsdiskussion geladen, die in aufgeladener Atmosphäre stattfand. Wenige Wochen zuvor hatte die Asta-Zeitung der Uni Göttingen den Nachruf des Göttinger «Mescalero» veröffentlicht, in dem dieser seine «klammheimliche Freude» an der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback durch die Rote Armee Fraktion (RAF) äusserte. Der RCDS Göttingen, der sofort Strafanzeige gestellt hatte, wurde bedroht, unser örtlicher RCDS-Chef erhielt Polizeischutz. So war es im «Deutschen Herbst». Die ...