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Der diesjährige Karneval wird von einer Messerattacken-Serie überschattet, die das Fest der Lebensfreude in Angst und Schrecken versetzen, wie die Bild-Zeitung berichtet. Innerhalb von nur drei Tagen kam es in Nordrhein-Westfalen zu drei blutigen Vorfällen.
In Grefrath wurde ein 20-Jähriger am späten Abend des 12. Februar auf einem Parkplatz niedergestochen, woraufhin ein Tatverdächtiger, ein 16-jähriger Afghane, wegen versuchten Totschlags festgenommen wurde. Nur zwei Tage später ereignete sich in Leverkusen eine weitere Bluttat, bei der ein 15-Jähriger nach einem Streit so schwere Verletzungen an der Beinarterie erlitt, dass nur eine Notoperation sein Leben retten konnte. Nahezu zeitgleich eskalierte in Wuppertal eine Auseinandersetzung in einem Bus des Schienenersatzverkehrs zwischen zwei Karnevalsgruppen, bei der ein 19-jähriger Angreifer drei Männer verletzte, einen davon schwer durch einen Stich in den Bauch.