Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Kanzler ohne Volk: Der nächste Regierungschef von Österreich dürfte Christian Stocker von der ÖVP sein. Laut einer aktuellen Umfrage wollen ihn aber nur 8 Prozent der Bürger in diesem Amt

Seit Monaten versucht die Politik in Österreich, eine Regierung zu bilden. Nach zwei gescheiterten Koalitionsverhandlungen sieht es nun danach aus, dass der dritte Anlauf erfolgreich sein wird: ÖVP und SPÖ wollen gemeinsam regieren, laut neuesten Gerüchten unter Beibezug der Neos, um die sehr knappe Parlamentsmehrheit auszubauen.

GEORG HOCHMUTH / KEYSTONE
ABD0229_20250212 - WIEN - ÖSTERREICH: ÖVP-Bundesparteiobmann Christian Stocker, im Rahmen eines Pressestatements nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP in Wien am Mittwoch, 12
GEORG HOCHMUTH / KEYSTONE

Stärkste Partei in diesem Trio trotz Verlusten bei den letzten Wahlen ist die ÖVP. Deren neuer Vorsitzender, der frühere Generalsekretär Christian Stocker, soll entsprechend Kanzler werden. Was allerdings nicht dem Wunsch der Bürger entspricht.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts Lazarsfeld-Gesellschaft zeigt, was die Österreicher davon halten. Laut den Rohdaten einer grossangelegten Befragung wünschen sich gerade einmal 8 Prozent Stocker als Kanzler. Aber 29 Prozent den FPÖ-Chef Herbert Kickl, dessen Koalitionspläne mit der ÖVP gescheitert waren.

Damit unterschreitet der wahrscheinliche nächste Kanzler der Republik sogar das ebenfalls miserable Umfrageergebnis seiner Partei. Auf die Frage, wen sie heute wählen würden, nannten nur 18 Prozent die ÖVP; die FPÖ kommt auf 34. Die Wahlsiegerin vom September legt damit gegenüber damals um rund 5 Prozent zu.

Ein Regierungschef, den 92 Prozent der Menschen im Land nicht in dieser Funktion wollen: Das dürfte eine weltweite Premiere sein.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.