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Julian Assanges Odyssee, Adrian Carton de Wiarts verrücktes Leben, das Genie des Francis Ford Coppola, Tom Kummer würdigt Nemo

Julian Assanges Odyssee, Adrian Carton de Wiarts verrücktes Leben, das Genie des Francis Ford Coppola, Tom Kummer würdigt Nemo

Kommende Woche entscheidet ein britisches Gericht, ob der australische Journalist Julian Assange an die USA ausgeliefert wird. Er soll mit der Publikation geheimer militärischer Infor-mationen die nationale Sicherheit der Supermacht gefährdet haben. Zurzeit sitzt Assange in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis, unter schwersten Haftbedingungen, wie seine Frau Stelle unserem Reporter Daniel Ryser berichtet. Ryser verfolgt Assanges Odyssee seit Jahren und hat ihn mehrfach getroffen. Hier zeichnet er den Justizfall in seiner ganzen Tiefe. Sein Fazit: Wird Assange ausgeliefert, stirbt die Pressefreiheit. Seite 24

Illustration: Frank Daske
Stirbt die Pressefreiheit? Julian Assange, ca. 2006.
Illustration: Frank Daske

Er war der am höchsten -dekorierte britische Soldat – und der am häufigsten verwundete. Doch das hinderte Adrian Carton de Wiart nicht, sich immer wieder ins Gefecht zu stürzen. An fünf Kriegen nahm er aktiv teil — vom Burenkrieg Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Denn er liebte den Krieg: «Er liegt mir im Blut», gestand er. Heute, da Krieg wieder gesellschaftsfähig geworden ist, wird der «unzerstörbare Soldat» wiederentdeckt — als alter Held für eine neue Zeit. Seite 32

Francis Ford Coppola ist zurück. In diesen Stunden zeigt die Regielegende am Festival von Cannes sein neues Werk «Megalopolis». Es ist der erste Film des genial-grossspurigen Amerikaners seit über zehn Jahren – und vielleicht sein letzter. Coppola, 85, finanzierte ihn zu einem grossen Teil aus eigener Tasche. Unser Autor Wolfram Knorr analysiert das Schaffen und das Wesen des sagenhaften Filmemachers («The Godfather», «Apocalypse Now»). «Francis Ford Coppola ist der Peer Gynt der Filmwelt, eine Verrücktheitsfigur», schreibt Knorr. Seite 35

Tom Kummer schreibt schon seit den 1980er Jahren über Geschlechterpolitik in der Popkultur. Von Freddie Mercury und seinen Bandkollegen in Frauenkleidern bis Madonna küssend mit Britney Spears und Christina Aguilera auf der Bühne. Heute scheint eine Normalisierung aller nichtheteronormativen Lebensweisen längst erreicht. Städte weltweit hüllen sich in Regenbogenfarben. Nemo profitiert von seiner Sichtbarmachung als nichtbinäre Person und siegt am European Song Contest. Die  LGBTQ-Community erfährt so viel Sichtbarkeit wie noch nie. Was aber geschieht jetzt mit dem Lebensentwurf «Normalo»? Mutiert es bald zum neuen aufregenden Aussenseitertum der Popkultur? Seite 48

 

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