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Jürg Altwegg trifft Marcel Gauchet: «Will Macron in den Krieg ziehen?», Hippie-Legende Rainer Langhans im Gespräch mit Alexander Grau

Jürg Altwegg trifft Marcel Gauchet: «Will Macron in den Krieg ziehen?», Hippie-Legende Rainer Langhans im Gespräch mit Alexander Grau

Auf dem Gruppenbild der europäischen Vertreter mit Wolodymyr Selenskyj nach der Audienz bei Donald Trump machte Emmanuel Macron bildlich die Faust im Sack. Noch in der Nacht gewährte er einem französischen Sender ein Interview, in dem er Wladimir Putin ein «Raubtier» und einen «Kinderfresser» nannte und für die Entsendung von Truppen in die Ukraine plädierte. Bei einem Besuch in Grönland hatte er zuvor Frankreichs Bereitschaft zur militärischen Unterstützung Dänemarks im Fall amerikanischer Annexionsgelüste bekundet. «Ein Krieg würde ihm endlich eine Rolle auf der Höhe seiner Selbsteinschätzung bescheren», sagt der renommierte französische Historiker Marcel Gauchet, der schon lange den «Realitätsverlust der Eliten» beklagt. Im Gespräch mit Jürg Altwegg nimmt er auch zu Putin und Trump kein Blatt vor den Mund. In Frankreich, so Gauchet, könnte das Gespräch nicht gedruckt werden. Seite 14

ullstein bild - Interfoto Rauch
«Es war eine Liebesüberwältigung»: Kommunarde Langhans mit Uschi Obermaier, 1969.
ullstein bild - Interfoto Rauch

 

Rainer Langhans, Autor, Filmemacher und Schauspieler, der Anfang Sommer seinen 85. Geburtstag feierte, ist eine deutsche Hippie-Legende. Der Alt-68er sprüht noch immer vor Optimismus, wie er im Gespräch mit Alexander Grau zeigt. Das Internet, so Langhans, sei die neue Kommune, eine spirituelle Vision. Über seine Krebsdiagnose hat er sich gefreut: «Es war eine Liebesüberwältigung.» Die Ukrainer sollten sich besetzen lassen und die Russen zum Frieden führen, sagt der erklärte Pazifist. Seite 32

 

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