Am Bondi Beach, dem Prachtstrand von Sydney, wurden 16 Menschen erschossen. Dutzende wurden verletzt.
Die Täter waren zwei Muslime pakistanischer Herkunft, Vater und Sohn. Sie töteten die Menschen nicht wahllos. Sie töteten sie gezielt. Weil sie Juden waren.
Die Opfer feierten Chanukka. Eines der wichtigsten Feste im Judentum. Das Fest hat nichts zu tun mit Israel. Nichts mit dem modernen Zionismus. Juden gedenken am Lichterfest der Wiedereinweihung des zweiten Tempels vor gut 2000 Jahren, nachdem sie von den Babyloniern vertrieben worden waren.
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Es ist höchste Zeit, der Realität in die Augen zu sehen und Tacheles zu sprechen.
Der Antijudaismus ist seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 aufgeflammt. Überall in der westlichen Welt. Getrieben wird er von radikalen Palästinensern und ihren Anhängern. Deren Kampf richtet sich nicht gegen Israel, wie die Agitatoren gerne behaupten. Er richtet sich gegen Juden, egal, wo sie wohnen und wie sie denken.
Eine Gesellschaft, die propalästinensische-Slogans wie «From the River to the Sea, Palestine will be free» toleriert, unterstützt ohne Wenn und Aber den Mord an Juden.
Vom Fluss (Jordan) bis zum Meer (Mittelmeer) bedeutet: kein jüdischer Staat. Vertreibung und Tötung aller jüdischen Menschen, die dort Leben. Es bedeutet einen «judenfreien» Nahen Osten, wo die jüdische Religion ihre Wurzeln hat.
Staaten, die Slogans wie «Globalisiert die Intifada» tolerieren, akzeptieren Gewalt gegen Juden. Weil die propalästinensischen Protagonisten Juden für alles, was Israel tut, verantwortlich machen. Und sie ins Visier nehmen, weil sie Juden sind.
Sydney ist der jüngste Höhepunkt einer schrecklichen Entwicklung, die Europa längst erfasst hat. Und Hass gegen Juden wieder «salonfähig» macht.
Jüdische Menschen quer durch Europa – von Grossbritannien über Deutschland, Frankreich bis Zürich – werden bedroht und angegriffen. Weil sie jüdischen Glaubens sind.
Was tun die Politiker und Leitmedien? Nach Schreckenstaten gegen Juden verurteilen sie die Gewalt und drücken Solidarität mit jüdischen Bürgern aus. Doch sie unternehmen nichts, den Gewaltaufruf von «Propalästinensern» klar und deutlich zu benennen und zu unterbinden.
Unter dem Deckmantel der «Israel-Kritik» okkupieren Judenjäger die Strassen und schreien ihre Hasstiraden. Ungehindert. Auch an diesen vorweihnächtlichen Tagen.