Jürg Altwegg trifft Renaud Camus in dessen Schloss in der Gascogne, Gespräch mit Michael Stürzenberger – dem Opfer von Mannheim, Jean-Daniel Ruchs fesselnde Memoiren, Weltwoche-Golfturnier in Andermatt
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Jürg Altwegg trifft Renaud Camus in dessen Schloss in der Gascogne, Gespräch mit Michael Stürzenberger – dem Opfer von Mannheim, Jean-Daniel Ruchs fesselnde Memoiren, Weltwoche-Golfturnier in Andermatt

Jürg Altwegg trifft Renaud Camus in dessen Schloss in der Gascogne, Gespräch mit Michael Stürzenberger – dem Opfer von Mannheim, Jean-Daniel Ruchs fesselnde Memoiren, Weltwoche-Golfturnier in Andermatt

Im Nachhinein entschuldigte sich Renaud Camus, dass die Ente nicht gar gekocht gewesen sei. Gleichwohl hatte sie seinem Besucher ausgezeichnet geschmeckt, auch die Bratkartoffeln. Der Schlossherr – der umstrittenste Literat Frankreich – hatte sich als hervorragender Gastgeber erwiesen. Ein Elfenbeinturm ist sein Exil in keiner Weise: In der Abgeschiedenheit der Gascogne schuf Renaud Camus den Begriff des «Grand Remplacement», des «Grossen Austauschs». Seither wird der begnadete Dichter totgeschwiegen. Das Gespräch mit unserem Frankreich-Korrespondenten Jürg Altwegg war Anlass, ein paar Missverständnisse zu klären. Seite 20

Foto © Gerry Nitsch
Eisen-Virtuose in Ausbildung: Weltwoche-Verleger Köppel.
Foto © Gerry Nitsch

Der politische Islam sei heute die grösste Gefahr für Deutschland, sagt der Journalist Michael Stürzenberger, das schwer verletzte Opfer des Attentats von Mannheim. Im Gespräch mit der Weltwoche, das er liegend im Krankenbett führte, warnt Stürzenberger vor einer Armee fanatisierter Glaubenskrieger im Land und hofft auf ein längt überfälliges Umdenken in Medien und Politik. «Wer am politischen Islam festhält, muss aus dem Verkehr gezogen werden. Ganz einfach. Das ist verfassungsfeindlich, und das ist letztlich auch die Brutstätte für Gewalt, und da muss man jetzt wirklich ohne Tabus ran und ohne Scheuklappen.» Seite 30

Noch selten hat in der Schweiz ein Buch vor Erscheinen so viel zu reden gegeben: «Spektakulär», schreibt die Sonntagszeitung. «Packend», urteilt der Tages-Anzeiger. «Liest sich wie ein Thriller», sagt Carla del Ponte, die frühere Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag. Inzwischen beschäftigt sich sogar schon das Schweizer Parlament mit den Memoiren «Frieden und Gerechtigkeit» von Spitzendiplomat Jean-Daniel Ruch. Der Bundesrat – die Schweizer Regierung – solle mitteilen, ob «Alt-Botschafter an keine Schweigepflicht gebunden sind», wie es in einer Anfrage heisst. Autor Ruch schreibt in seinen Erinnerungen, dass ein Waffenstillstand kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs in Griffweite lag – dann aber vereitelt wurde. Ruch war damals Botschafter der Eidgenossenschaft in der Türkei und von der dortigen Regierung als Berater für die Friedenskonferenz in Istanbul engagiert worden. Als einer von wenigen westlichen Diplomaten stand Ruch auch jahrelang in engem Kontakt mit der Hamas, was ihn nach dem Attentat vom 7. Oktober die Stelle als Schweizer Staatssekretär für Sicherheitspolitik kostete. Ein SVP-Parlamentarier hatte zuvor in einem inzwischen legendären Artikel in der Weltwoche Ruchs Rücktritt gefordert, und das mit Erfolg. Ruch, dieser «Abenteurer im Diplomatenanzug», wie ihn New York Times-Karikaturist Patrick Chappatte nennt, hat auch diese Episode in seinem Buch aufgearbeitet. Ab 14. Juni ist das aufsehenerregende Werk im Handel erhältlich. Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel: «Ruchs Memoiren sind erlebte Weltgeschichte – ideal für ein Comeback des Weltwoche-Buchverlags.» Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar: weltwoche.ch/frieden. Seite 52

Am 11. Juli steigt in Andermatt das dritte Weltwoche-Golf-Open. Verbringen Sie einen Tag mit den Eisen-Virtuosen der Redaktion, unter Ihnen die Kult-Kolumnisten Michael Bahnerth und Kurt W. Zimmermann. Das Abendbankett in Anwesenheit von Roger Köppel findet wie üblich in der Hotel-Perle «Chedi» statt. Jetzt letzte Plätze sichern: Weltwoche.ch/golf.

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