Die von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensplattform «Board of Peace» wird am 19. Februar zu ihrer ersten Sitzung in Washington zusammentreten. Dies bestätigte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Laut dem Nachrichtenportal Axios dient das Treffen als Spendenkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens.
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Das im Januar ins Leben gerufene Gremium, dem Trump selbst vorsitzt, soll nach eigenen Angaben globale Konflikte lösen. Während einige Nahostpartner der USA bereits beigetreten sind, zögern klassische Verbündete. Der Preis für eine permanente Mitgliedschaft: eine Milliarde Dollar.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte an, der Einladung zu folgen. An einer Wahlkampfveranstaltung erklärte er: «Ich werde in zwei Wochen nach Washington reisen, um am ‹Board of Peace› teilzunehmen.»
Hintergrund des Treffens ist der anhaltend fragile Waffenstillstand im Gazastreifen, der laut einem von Trump entworfenen Plan im Oktober 2025 in Kraft getreten ist – gebilligt sowohl von Israel als auch von der Hamas. Eine im November verabschiedete Resolution des Uno-Sicherheitsrats hatte das Gremium zudem autorisiert, eine internationale Stabilisierungstruppe in Gaza zu koordinieren.