Wer glaubt, die Verkehrs- beziehungsweise die Verkehrsbehinderungspolitik der links regierten Städte sei gratis zu haben, täuscht sich gründlich. Und vergisst, dass die Güter für die grossen Städte vor allem frühmorgens und spätabends von aussen versorgt beziehungsweise entsorgt werden müssen. Und zwar nicht mit Lastenfahrrädern und Velokurieren, sondern mit Lastwagen.
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Doch gerade auch die Lastwagen leiden zunehmend unter den städtischen Verkehrsschikanen, Schwellen, Tempobeschränkungen und so weiter. Der Aufwand an Zeit und Geld wird immer grösser. Die Kosten werden selbstverständlich an die Konsumenten weitergereicht, welche die Folgen der falschen Politik tragen müssen.
In einem Schreiben an die «geschätzten Kundinnen und Kunden» informiert jetzt die Transportfirma Planzer über die Logistikkosten 2026. Neu gehören auch die fünf grössten Schweizer (Innen-)Städte Zürich, Genf, Basel, Lausanne und Bern zu den «schwer zugänglichen Gebieten» und erzeugen entsprechende Zusatzkosten.
Das Logistikunternehmen Planzer hält wörtlich fest, dass in diesen Städten ein Erschwerniszuschlag verrechnet werden muss, nämlich «aufgrund von Zufahrtsbeschränkungen, anspruchsvollen Verkehrssituationen, begrenzten Güterumschlagplätzen sowie eingeschränkten Halte- und Durchfahrtsmöglichkeiten».
Ansonsten seien im nächsten Jahr keine «harten Teuerungsfaktoren» vorgesehen. Aber was Links-Grün in den grossen Städten veranstaltet, hat finanzielle Folgen. Und diese Folgen tragen alle, nicht zuletzt jene Wähler, die den Verkehrsverhinderern immer wieder zu ihren Mehrheiten verhelfen.