Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Jeder zweite Euro aus dem Sondervermögen wird zweckentfremdet, wie eine IW-Studie zeigt

Anhören (54 sek ) 1.0× +
Jeder zweite Euro aus dem Sondervermögen wird zweckentfremdet, wie eine IW-Studie zeigt
Jeder zweite Euro aus dem Sondervermögen wird zweckentfremdet, wie eine IW-Studie zeigt
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Jeder zweite Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) wird zweckentfremdet. Das berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einem neuen Kurzbericht. Von 271 Milliarden Euro zwischen 2025 und 2029 würden laut IW rund 133 Milliarden Euro nicht in neue Investitionen fliessen, sondern bereits geplante Massnahmen aus dem Kernhaushalt ersetzen.

KARL-JOSEF HILDENBRAND / KEYSTONE
ILLUSTRATION - 15
KARL-JOSEF HILDENBRAND / KEYSTONE

Laut IW-Ökonom Tobias Hentze verschiebt die Regierung etwa Mittel für Krankenhäuser, Verkehrsprojekte und Breitbandausbau in den SVIK, statt wie versprochen zusätzliche Vorhaben zu finanzieren. So werde die Krankenhausfinanzierung 2025 und 2026 mit 7,5 Milliarden Euro über das SVIK gedeckt – obwohl diese Ausgaben bereits vorgesehen waren.

Auch Zuschüsse für Kohleregionen steigen deutlich. Gleichzeitig plant die Bundesregierung laut IW internationale Klimaausgaben in Höhe von 11,4 Milliarden Euro – während im Inland bei Infrastruktur und Kliniken gespart wird.

Das IW kritisiert, dass der politisch versprochene Fokus auf zusätzliches Wachstum bislang ausbleibt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.