Wie die NZZ prominent und danach auch die übrigen Schweizer Medien vermeldet haben, dürfte die Schattenwirtschaft in Deutschland 2026 ein Ausmass von 538 Milliarden Euro erreichen. Die alarmierende Zahl beruht auf einer Studie des Finanzwissenschaftlers Friedrich Schneider von der Universität Linz und des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen.
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Das Verhältnis der deutschen Schattenwirtschaft zum offiziellen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst demnach von 11,4 auf 11,6 Prozent. Das ist so hoch wie zuletzt 2014. Mit anderen Worten: Jeder achte deutsche Arbeitstätige betrügt den Staat. Dies ist eine bemerkenswerte Zahl für eine ansonsten für Staats- und Obrigkeitstreue gerühmte beziehungsweise getadelte Nation.
Als Hauptursachen gelten das schwache Wirtschaftswachstum und die zunehmende Arbeitslosigkeit. Damit sinken die Erträge regulärer Beschäftigung und erhöhen den Anreiz für nicht gemeldete oder illegale Tätigkeiten.
Selbstverständlich haben diese Zahlen in Deutschland massiv mit der Zuwanderung zu tun. Denn Zuwanderer arbeiten eher in «prekären» Jobs des Niedriglohnbereichs, machen Schwarzarbeit oder erzielen ihr Einkommen aus illegalen Tätigkeiten (Glücksspiel oder Prostitution).
Wenn wir die Schwarzarbeit in Deutschland mit dem europäischen Süden vergleichen, dürfte unser nördlicher Nachbar sogar noch einigermassen gut dastehen.
Was heisst das für die Schweiz? Wenn wir uns mittels Anbindungsvertrag in sämtlichen Binnenmarktregeln und der gesamten EU-Zuwanderung der Gesetzgebung in Brüssel unterstellen, wandert die Schwarzarbeit zusätzlich bei uns ein. Ob dies wirklich im Interesse der Wirtschaftsverbände, der «Wirtschaftspartei» FDP oder der Gewerkschaften liegt, darf stark bezweifelt werden.
Gerade die in der EU herrschende Schwarzarbeit müsste hierzulande alle Alarmglocken klingeln lassen. Spätestens Schlagzeilen von 538 Milliarden Euro Schwarzarbeit in Deutschland sollten diese Lehre für uns bereithalten: Hände weg vom EU-Unterwerfungsvertrag!