Wer nicht der gleichen Meinung ist wie Jacqueline Badran, ist aus Sicht von Jacqueline Badran: dumm – ja sogar krank. Die SP-Nationalrätin wollte die frühere Weltwoche-Autorin Katharina Fontana in eine Psychiatrie schicken, weil diese sich in einem Kommentar in der NZZ dafür aussprach, der SRG die Zwangsgebühren zu kürzen. Nun beweist die SP-Nationalrätin einmal mehr, dass die Beleidigung Andersdenkender bei ihr Programm ist.
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Bei Watson, wo Badran unwidersprochen Hass und Hetze verbreiten darf, warnt sie den Bundesrat vor Trumps «autokratischer Machtpolitik». Es bringe nichts, mit der Trump-Regierung das Gespräch zu suchen, um das verhängte Zollregime abzuschwächen oder bestenfalls zu verhindern. Es brauche jetzt Gegenmassnahen, gemeinsam mit der EU.
«Appeasement hat bei Faschisten nie funktioniert – nicht bei Hitler, nicht bei Erdogan. Wer solchen Leuten nachgibt, bestärkt sie nur.» Nicht einknicken, lautet die Kampfparole der Nationalrätin, die selbst gerne mal einnickt während der Ratsdebatten.
Sleepy Badran beleidigt mit ihrem Hitler-Vergleich nicht nur 77,3 Millionen Amerikaner, die Trump in der weltweit grössten Demokratie zum Präsidenten gewählt haben (die nun angekündigte Handelspolitik gehörte dabei zum Wahlversprechen). Sie belehrt auch Trump, dass dessen Ziel, die USA zu reindustrialisieren und Arbeitsplätze zu schaffen, nicht erreicht werden könne. Warum? Weil aus Sicht Badrans die Amerikaner zu dumm sind, um zu arbeiten.
«Wer soll denn in den USA produzieren wollen, dort, wo 50 Prozent der Bevölkerung sekundäre Analphabeten sind?», wird sie bei Watson zitiert. Weder die Zahl noch die Definition von Analphabetismus werden bei dieser Aussage hinterfragt. Aber darum geht es ihr auch nicht. Mehr als die Hälfte der Amerikaner haben Trump gewählt, also müssen in Badrans Welt mehr als die Hälfte der Amerikaner dumm sein. Es ist die pure Verachtung der abgehobenen Linken gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.