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Islamistische Terrormiliz überfällt Kirche im Ostkongo. Mindestens 43 Menschen werden niedergemetzelt

Bei einem brutalen Angriff auf eine katholische Kirche in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 43 Menschen getötet worden, darunter 19 Frauen und 9 Kinder. Das bestätigte die Uno-Friedensmission Monusco. Zuvor war von 35 Toten die Rede gewesen, berichtet die Zeitung Die Welt.

OLIVIER OKANDE / KEYSTONE
People gather around the charred remains of a burned vehicle following a deadly attack in Komanda, Ituri province of eastern Congo, Sunday, July 27, 2025
OLIVIER OKANDE / KEYSTONE

Laut Augenzeugen drang die islamistische Terrormiliz ADF (Alliierte Demokratische Kräfte) am Samstagabend während eines Gottesdienstes in die Kirche von Komanda ein und eröffnete das Feuer auf die betenden Gläubigen. Einige Jugendliche seien verschleppt worden, ihr Verbleib ist unklar. Die ADF ist im Grenzgebiet zu Uganda aktiv und hat sich 2019 zum Islamischen Staat bekannt.

Trotz der Präsenz ugandischer und kongolesischer Truppen in der Region konnte der Angriff nicht verhindert werden. «Es war ein schrecklicher Angriff auf die unschuldige Bevölkerung», sagte ein Sprecher der Regierung in Kinshasa. Die Monusco-Leiterin Vivian van de Perre sprach von «abscheulichen Angriffen auf wehrlose Zivilisten», die alle internationalen Rechtsnormen verletzten.

Die ADF wurde Ende der 1990er Jahre in Uganda gegründet und operiert seit über zwei Jahrzehnten im Ostkongo, wo sie bereits Tausende Zivilisten getötet hat. Die Region ist geprägt von ethnischen Spannungen, Rohstoffkonflikten und Instabilität durch bewaffnete Gruppen.

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