Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte konservative Studien zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht unabhängig. kritisch und unverwüstlich gut gelaunt, auch und gerade an diesem Dienstag, dem 28. Oktober 2025. Ich starte mit einem Live-Read mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Ist Silber das neue Gold? Es hat jedenfalls dieses Jahr mehr zugelegt als Gold, Aktien und Bitcoin. Und das Potenzial bleibt gross, denn Silber ist ein Schlüsselrohstoff für fast... alle Zukunftstechnologien wie Solarpanels, Elektroautos, Smartphones, Medizinaltechnik und KI. Doch wie kann man von der Aufholjagd des Silbers profitieren? Wichtig ist, in physisches Silber zu investieren. Nur dieses bietet langfristig Sicherheit. Das Silber muss aber nicht zu Barren, Münzen oder Medaillen verarbeitet sein. 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Wenn Sie live in der Sendung dabei sein wollen, mir eine Frage stellen, mich kritisieren oder mit mir diskutieren möchten, schreiben Sie uns an fragen.weltwoche.ch oder benutzen Sie das Formular weltwoche.ch-sprechstunde-weltwoche.ch-sprechstunde- Wir kontaktieren ausgewählte Zuschauerinnen und Zuschauer, Laser. Leserinnen, damit sie ihr Anliegen direkt und ohne Netz und doppelten Boden an mich richten können. Wir freuen uns selbstverständlich. Jetzt zu den Nachrichten. Manchmal gönnt man sich ja die eine oder andere Pause von der täglichen Geröllhalde hier, die meistens etwas graumeliert daherkommt. Nicht besonders erfreulich, was wir derzeit zu vermelden haben. Und da gibt es natürlich die Fluchtwege der Kultur. und ich ertappe mich dabei. wie ich Abend für Abend, wenn ich natürlich mein Tagwerk erledigt habe, selbstverständlich, wie ich da auch mit der Familie mir anschaue, die Folgen von «Downton Abbey». Ich glaube, ich habe diese Serie, diesen Film auch schon erwähnt in dieser Sendung. Es ist soeben das grande Finale von «Downton Abbey» auf der Leinwand jetzt herausgekommen. Ein übrigens sehr empfehlenswerter Film. und mich interessiert das Thema natürlich, weil es Es handelt sich da um die britische Oberschicht, um ein Adelshaus im Kampf ums Obenbleiben durch die Stürme der Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts von 1912 bis 1930. Da sind also sehr brenzlige Stromschnellen zu bestehen und zu gewärtigen. Und dieses Adelshaus der Crawleys, das hat es nie gegeben. Das in einem wunderschönen Castle, das allerdings existiert, das gehört aber einer anderen Familie, der Familie Carnarvon. Und in diesem Schloss spielt sich das ab, aber eben auf zwei Ebenen. Zum einen die Adelsfamilie Crawley, die Lords und dann sozusagen parallel daneben geschnitten die Bediensteten, die Butler und Bediener und das Küchenpersonal und so weiter. Es ist natürlich hochinteressant, jetzt auch aus schweizerischer Sicht, die Funktionsweise der britischen Stände- und Klassengesellschaft zu beobachten. Denn jeder Stand hat seine eigene Würde. Nicht nur die Adligen, sondern auch bei der ganzen Dienerschaft. Da wird ganz genau geachtet darauf, wer jetzt wo in der Hackordnung, in der Hierarchie steht. Das ist eine festgefügte gesellschaftliche Ordnung. die natürlich herausgefordert wird durch die Zeitgeistströmungen. Und die Art und Weise, wie das behandelt wird in diesem Film, hat sehr, sehr viele Menschen berührt. Es ist ein riesiger Erfolg und auch ich kann mich dem Bann von Downton Abbey nur schwerlich entziehen. Und als Historiker kann ich es mir auch nicht verkneifen. jetzt etwas zusätzliche Lektüre zu mir zu nehmen. Und das Thema Adel, das Thema Adelsentwicklung, Adelsgesellschaften und vor allem auch die Rolle des britischen Adels in der ganzen Entwicklung der britischen Staatsform, letztlich auch der Prägung der europäischen Kultur, das ist ein hochinteressantes Thema, auch wenn die Adligen heute nicht mehr diese Rolle spielen, die sie einmal gespielt haben in der Gesellschaft. Und dazu gibt es eben einen Autor, der nun wirklich, übrigens auch brillant schreibt, aber eben auch sehr Das ist der David Cannadine. David Cannadine, heute glaube ich an der Princeton University lehrend, an sich rechtlich gewissermassen emeritiert. Er ist schon über 70 Jahre alt, aber er ist mit einer ganzen Reihe von Sachbüchern, von Monografien über die Geschichte des britischen Adels hervorgetreten. Und vieles, was man hier liest, ist abgebildet, findet sich sozusagen gespiegelt jetzt da in dieser wunderbaren Serie Downton Abbey. Es gibt ja auch zahllose... Romane, hier E.M. Forster, Howard's End oder Evelyn Waugh, Brideshead, Revisited usw. Ich glaube, ich habe das in der Sendung auch schon erwähnt. The Decline and Fall of the British Aristocracy, David Cannadine. Das ist sicherlich eine Lektüre jetzt auch für fortgeschrittene Gegenwartskunde. Hier etwas für Leute, die sich noch mehr für dieses Thema... interessieren, aber allen anderen empfehle ich einfach Downton Abbey. Es ist auch etwas Ferien, das ist etwas Urlaub vom Wahnsinn unserer Zeit. Was sind die wichtigsten Nachrichten? Ja, der Javier Millet in Argentinien ist wiedergewählt worden und wieder mal interessant, wie die Medien ihm eigentlich schon den Sturz prognostiziert hatten. Das Wunschdenken führte wieder einmal Regie der anarcho-libertäre Libertäre. oder Liberale Javier Millet hat bemerkenswerte Erfolge erzielen können in Argentinien, offensichtlich, soweit wir das zur Kenntnis nehmen, hier. Und jetzt eben bei den Wahlen hiess es, ja, das werde ganz brenzlig und das würde eng werden. Jetzt hat er einen Herdrutschsieg verbucht und die Medien wieder einmal auf dem falschen Fuss erwischt. Also heute können Sie sich eigentlich darauf verlassen, auf das Gegenteil von dem, was die Medien schreiben. wenn sie das glauben, wenn sie... da entsprechend handeln, dann liegen sie eigentlich immer richtig. Das ist ja auch mein journalistisches Prinzip. Zu meinem eigenen Erstaunen stelle ich immer wieder fest, wenn du einfach mal instinktiv das Gegenteil von dem sagst, was die Mainstream-Medien schreiben und behaupten, dann liegst du verblüffend oft richtig. Wobei es geht gar nicht darum, richtig zu liegen am Ende des Tages, sondern es geht natürlich darum, möglichst intelligent immer wieder den Mainstream herauszufordern. Jedes dritte Kind in der Schweiz kann nicht Deutsch. Das ist eine betrübliche Schlagzeile, die ich bis jetzt noch nicht hier abgehandelt habe. Natürlich die migrationsgetriebenen Missstände, nicht zuletzt auch in unseren Schulen, ein babylonischer Sprachwirrwarr und Missstände, wie sie heute in Deutschland zum Beispiel massiv zu reden geben, haben wir auch in der Schweiz. Jedes dritte Kind in der Schweiz kann nicht richtig Deutsch. Bern Da steht bevor der Staatsbesuch des südafrikanischen Präsidenten. Und siehe da, die Bundesgasse und die Kochergasse können hermetisch abgeriegelt, können abgedichtet werden, um eben hier Platz zu schaffen, ohne Behelligung für das südafrikanische Staat. Oberhaupt, wenn von links und ganz links aussen demonstriert wird, dann ist das offensichtlich unmöglich. Aber wir nehmen... Mit Anerkennung und Respekt zur Kenntnis, es geht ja doch. Also wenn die Werner Behörden wollen, dann können sie dafür sorgen, dass hier ungestört in diesen Strassen... etwas passiert und dass da eben nicht einfach jeder gewissermassen sein Spektakel abziehen kann, der das will. Also es gibt hier tatsächlich noch eine ordnende Hand. 7 Milliarden Franken pro Jahr, das ist eine unglaubliche Zahl, 7 Milliarden Franken jedes Jahr. Das ist also die Summe, die wir aufwerfen werden, um unsere Luftflotte mit F-35-Maschinen, Jets da, aus Amerika wieder aufzudatieren, gewissermassen aufzurüsten. Diese 7 Milliarden sind ein riesiger Zahnkapfel in der schweizerischen Politik. Aber jedes Jahr geben wir in der Schweiz 7 Milliarden Franken aus, alleine für die Verbilligung der Krankenkassenprämien. Die Umverteilung Bund und Kantone, was sie zahlen, um eben Prämienverbilligungen zu erzielen, damit dieses ganze Gesundheitswesen... nicht zusammenkracht. Und das Bemerkenswerte, auch das Skandalöse, besteht natürlich darin, dass damals bei der Einführung dieses Krankenkassenobligatoriums in den 90er-Jahren, Bundesrätin Ruth Reifuss war damals federführend, die Innenministerin, die ich kürzlich übrigens im Zug nach Genf getroffen habe, sehr sympathisch, sehr liebenswürdig, nichts gegen sie persönlich zu sagen. Aber hier, ich glaube, das darf man rückblickend konstatieren, hat sie die Weiche ganz falsch. gelegt, denn damals, als das eben installiert wurde, als das aufgegleist wurde, war von diesen 7 Milliarden Franken nie die Rede. Und wenn man gesagt hätte, dass das einmal alleine an Verbilligungen 7 Milliarden kosten würde, dem Bund und den Kantonen, kann ich Ihnen sagen, dann wäre dieses Obligatorium nie an der Urne durchgekommen. Dann die frechste Botschafterin der Schweiz ist die Botschafterin der Ukraine in Bern, Irina Bene... Diktova, Irina Benediktova, die nun wieder notorisch hervorgetreten ist durch eine Kampagne gegen die russische Musikerin Anna Netrebko. Und ich muss schon sagen, ich finde das total daneben, wie sich diese ukrainische Botschaft da verhält in diesem Zusammenhang. Bei allem Verständnis, natürlich, die Ukrainer sind entschuldigt, es ist ein angegriffenes Land, dass sie sich wehren, dass sie emotional aufgewühlt sind. Das ist alles... Das steht uns gar nicht zu, das zu kommentieren oder dazu etwas Kritisches zu sagen. Aber es gibt eben diplomatische Gepflogenheiten. Und das finde ich nicht in Ordnung, wie sich diese Botschaft hier jetzt positioniert hat und insbesondere diese Botschafterin. Um was geht es? Dass Open House Zürich unter dem neuen Direktor Matthias Schulz, übrigens einem sehr guten Mann und auch einem hervorragenden, sensiblen Kommunikator, der sich sehr wohl bewusst ist, was da für politische Spannungsfelder herrschen da draussen, Der hat eingeladen, die Anna Netrebko, eine russische Sängerin, sehr berühmte Opernsängerin, ein Superstar. Ein Superstar, der seit dem Einmarsch der Russen in der Ukraine, seit dem Februar 2022, diesen Krieg verurteilt aufs Schärfste. Obwohl Anna Netrebko zuvor ein gutes Verhältnis zum russischen Staat pflegte und eben als herausragende Exponentin der Kunst, auch natürlich von den Regierungskreisen, von Präsident Putin etc. gefeiert, anerkannt und sicherlich auch bejubelt, möglicherweise auch ausgezeichnet wurde in einer anderen Zeit. Aber sie hat sich seit dieser Verschärfung des Kriegs, seit dieser Eskalation des Kriegs, ganz klar und unmissverständlich positioniert und gesagt, nein, da bin ich nicht einverstanden, ich bin dagegen. Und dass jetzt die ukrainische Botschaft ein derartiges Theatermacht gegen Netrebko, gewissermassen Boykottaufrufe platziert, dass ist meines Erachtens zu kritisieren. Das ist nicht in Ordnung, was sie da machen. Und was mich persönlich auch stört, das habe ich aus Open House-Kreisen erfahren, wie das Ganze danach abgelaufen ist. Man hat da ein möglichst grosses öffentliches Crescendo inszeniert. Man hat die Parlamentarier angeschrieben. Man hat in obersten Regierungskreisen interveniert. Aber man hat gar nicht das direkte Gespräch als erstes gesucht mit der Open House-Führung. Also das ist dann... Symbolpolitik, das ist Propagandapolitik auf dem Buckel der Kunst und ich bin sowieso dagegen, dass man den Sport und die Kunst in diese Kampfzonen hineinzieht, denn es braucht ja gerade auch in kriegerischen Zeiten Neutrale Flächen, Begegnungsmöglichkeiten, es braucht das Verbindende und Sport und Kultur sind verbindend. Kultur ist Brücke, Kultur sollte nicht hier in diese Minenfelder, in diese fürchterlichen Kriegszonen hineingezupft und hineingeschoben werden. Ich habe in meiner gestrigen Sendung erwähnt, den Schweizer NATO-Botschafter in Belgien, Jacques Pérez, Bittlu, der sich da wieder als Haudegen der obersten Oberraumklasse auf zwei Seiten Interview in der NZZ aufspreizte. Vermutlich einer der reitelsten und selbstbewussten Diplomaten der Schweiz. Das will ich ihm hier gar nicht zum Vorwurf machen. Das hat ja auch etwas Sympathisches, wenn ein Schweizer sich mal präventiv nicht dafür entschuldigt, dass er Schweizer ist. Also dafür Respekt am Botschafter Bittlu. Aber die Stossrichtung, das habe ich gestern schon gesagt. Er geht mir da in die falsche Richtung. Das ist natürlich alles eins zu eins die Propaganda, die jetzt die sogenannte westliche EU-Seite, die Amerikaner sehen sie anders, aber vor allem die EU-Seite in diesem Krieg gegen Russland verbreitet. Die macht es sich mehr oder weniger eins zu eins zu eigen, verbunden natürlich auch mit diesen NATO-Schalmeienklängen, dass sich die Schweiz da der NATO annähern müsse. Zwar wird das gewissermassen im Sinne eines Disclaimers in Abrede gestellt. Nein. Kein NATO-Beitritt, aber es wird schon darauf abgehoben, dass wir uns da etwas unter diesen Schutzschirm kriechen, verkriechen und da etwas Anlehnung suchen sollen. Zu Bitlu ist einfach noch zu sagen, um etwas hier das ganze Bild zu kompletieren, das habe ich noch nicht getan. Bitlu war jener Schweizer Diplomat, der Cowboy-Diplomat, der da riet, damals bei den libyschen Geiseln. Sie erinnern sich, als Hans-Rudolf Merz, der Finanzminister, verhandelte im Ausland. Es gibt keine grösseren Sicherheitsrisiken für die Schweiz, als wenn Bundesräte im Ausland verhandeln, so auch dort. Er wollte mit einem Kommandoeinsatz, Bitlu, wollte sozusagen Tom Cruise-mässig mit einem Schlauchboot oder Kriegsmarine-Einsatz, ich weiss gar nicht mit welchen Booten, wollte er diese Schweizer Geiseln in Libyen befreien. Eine abenteuerliche, ziemlich absurde Intervention, bei der man eben schon den Verdacht entwickeln musste, hier geht's. einem etwas übermotivierten Diplomaten, vor allem darum, sich selber zu inszenieren und nicht um ein Problem zu lösen. Und derselbe Jacques Bittler hat dann als Botschafter in den USA-Prästis-Posten jeden Woken-Unsinn der beiden Regierungen mitgemacht. Vor allem dies, wir haben darüber berichtet, dass in der Schweizerischen Botschaft in Washington hingen zwei Gemälde von Bürgerkriegsgenerälen. Ulysses Grant Und natürlich auch General Lee. Die Südstaaten waren da in einem Saal vereint. Gemalt übrigens von einem berühmten Schweizer Maler, der in den USA des 19. Jahrhunderts aus neutraler Warte das Geschehen beobachtet. Übrigens auch Indianerbilder gemacht hat. Aber eben auch diese beiden Generäle. Und das war eben sehr interessant, weil damals begannen die Linken, Kriegsdenkmäler abzumontieren, vor allem auch General Lee, ein edler Soldat und Offizier, der persönlich ein Gegner der Sklaverei war, aber als loyaler Bürger von Virginia an der Seite der Konföderierten kämpfte gegen die Union, gegen seine Nemesis und dann eben den späteren Besieger Ulysses Grant. Und das war ein wunderbares... neutrale Kapsel mitten in Washington, dass diese beiden Generäle im gleichen Saal hingen. Und was macht unser Schweizer Botschafter? Eben auf Druck dieser Vogue-Kultur vorauseilender Gehorsam. Er hat diese Bilder abgehängt. In Zürich soll es einen Rosa-Luxemburg- Platz geben. Da wird jetzt eine Zwängerei angetrieben von links vor allem. Rosa-Luxemburg, eine bekannte Kommunistin, die in Deutschland Und... ermordet wurde vor rund 100 Jahren. Und diese Rosa Luxemburg, ich will ihr da nicht zu nahe treten, war natürlich eine glühende Verfechterin und Verteidigerin des Kommunismus und des Bolschewismus und all der damit auch verbundenen Gräueltaten. Ich glaube, Rosa Luxemburg hat sogar in der Schweiz studiert, in Zürich, aber sie ist vor allem notorisch geworden und bekannt eben als überzeugte Bolschewistin und in diesen Bürgerkriegen. Nach dem Ersten Weltkrieg ist sie da selber ermordet worden. Sicherlich schrecklich, grauenhaft, in Zeiten, in denen politische Auseinandersetzungen mit der Waffe ausgetragen wurden. Jetzt soll es also einen Platz nach ihr geben. Ich sage, die Stadt Zürich braucht keinen Platz, der dem Kommunismus huldigt und einer überzeugten Bolschewistin. Und diese ganze Massnahme der Platzbenennung mutet umso bizarrer an, als wir gleichzeitig Diskussionen haben, als das traditionsreiche Moorenhaus, das Haus zum Mooren nun verdeckt werden soll, weil Moor ist nicht mehr politisch korrekt. Dabei heisst Moor ja, wenn man das semantisch und von der Sprache... Bedeutung her untersucht. Das kommt ja vom Wort die Mauren, also die Mauren, die Mooren und die Mauren, das sind ja gewissermassen die Muslime gewesen, die Mauren. Also müsste sich hier jetzt eigentlich ein islamischer Verband zur Wehr setzen. Das ist eine anti-islamische Aktion, die am Haus, am Moorenhaus vollzogen werden soll. Aber eben auf der anderen Seite möchte man dem Bolschewismus ein Denkmal errichten. Ist ja auch noch interessant. Diese Denkmal-Episoden lassen immer etwas in die Seele blicken einer Stadt. Und die Stadt Zürich ist offensichtlich in Richtung Bolschewismus, in Richtung Kommunismus unterwegs. Meine Damen und Herren, das war's von Weltwoche Daily Schweiz. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe und freue mich natürlich, wenn Sie auch dort dabei sind. Bis gleich.
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